Navigation

Sprunglinks

Fähigkeitsausweis im Personenverkehr obligatorisch

Lenkerinnen und Lenker von Bussen und Cars müssen in Polizeikontrollen neben dem Führerausweis auch den Fähigkeitsausweis vorweisen.

In Europa ist für Personentransporte seit dem 1.September 2013 neben dem Führerausweis auch der Fähigkeitsausweis erforderlich. Diese Vorschrift gilt für Fahrten mit Cars und Bussen (Kat. D) sowie Kleinbussen mit mehr als acht Sitzplätzen (Kat. D1). Der Fähigkeitsausweis ist auch Bedingung für Fahrerinnen und Fahrer von Schüler- und Arbeitertransporten sowie für Transporte von Personen mit Mobilitätsbehinderung. Damit weisen die Fahrerinnen und Fahrer nach, dass sie über die nötigen Kompetenzen für den Transport von Personen verfügen und sich regelmässig weiterbilden.

Das gleiche gilt seit dem 1. September 2014 auch für den Güterverkehr (Kat. C und C1). Seit dem Inkrafttreten der Chauffeurzulassungsverordnung am 1. Januar 2008 haben in der Schweiz bereits über 53‘000 Personen den Fähigkeitsausweis für den Personenverkehr erworben oder bereits zum ersten Mal verlängert.

Erwerb des Fähigkeitsausweises für Personentransporte

Für den Erwerb des Fähigkeitsausweises ist eine dreiteilige Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch) zu bestehen. Fahrerinnen und Fahrer, die vor dem 1. September 2009 einen Lernfahrausweis beantragt hatten, erhalten den Fähigkeitsausweis prüfungsfrei. Alle müssen bis zum Ende der ersten Weiterbildungsperiode am 31.8.2013 ihre Weiterbildungspflicht (5 Ausbildungstage in 5 Jahren) erfüllt haben, um den Fähigkeitsausweis zu erneuern. Über www.cambus.ch kann der Stand der Weiterbildung abgefragt sowie der Fähigkeitsausweis bestellt oder verlängert werden.

Dank einem breiten Kursangebot besuchten die Fahrerinnen und Fahrer im Güter- und Personenverkehr seit Beginn der ersten Weiterbildungsperiode (ab 1. Januar 2007) bereits gegen 400’000 Kurstage. Fahrerinnen und Fahrer im Personenverkehr, die ab September wegen fehlender Weiterbildung in Polizeikontrollen keinen Fähigkeitsausweis vorweisen können, riskieren eine Busse von bis zu 10'000 Franken.

zurück