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Geschichte

Als die Strafanstalt Lenzburg 1864 eröffnet wurde, war sie architektonisch die modernste Strafanstalt Europas.

Im Innern herrschte ein für damalige Zeiten pionierhaftes Vollzugsregime, das vom fortschrittlichen Gedankengut des ersten Direktors, Johann Rudolf Müller, geprägt war. So ging Mitte des vergangenen Jahrhunderts von Lenzburg eine Reform des schweizerischen Gefängniswesens aus, die weit über die Landesgrenzen hinaus wirkte.

  1. Zelle innen
    Zelle innen
  2. Zelle von aussen
    Zelle von aussen
  3. Wäscherei
    Wäscherei

Müller verbot in Lenzburg die Prügelstrafe, schaffte die Kettenstrafe ab und schuf das Pekulium (Gefangenenlohn) in seiner heutigen Form. Er reorganisierte die Schutzaufsicht für Entlassene und ordnete in einem Reglement klar und übersichtlich die Rechte und Pflichten der Gefangenen.

Über das Leben und Wirken des Schweizer Pioniers wurde eine Biografie von Heinrich Richner geschrieben.

ISBN: 3-85502-378-6

Die ganze Geschichte der Strafanstalt finden Sie in einem umfassenden Werk von Peter M. Schulthess, entstanden zu dem 150-Jahr-Jubiläum. "Damals in Lenzburg", Alltag in der Strafanstalt 1864 - 2014.

ISBN: 978-3-905731-06-4

Ein umfangreiches Wissen über die aktuelle Situation, aber auch den geschichtlichen Rückblick finden Sie in unserem Archiv 1864. Nebst Radio- und Fernsehsendungen finden Sie dort auch sehr viele andere interessante Berichte zum Thema Strafvollzug.

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