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Trauung

Die Trauung kann auf jedem Schweizer Zivilstandsamt erfolgen. Sie findet im ordentlichen Trauungslokal oder in einem anderen, vom Zivilstandsamt zur Verfügung gestellten und von den Verlobten gewählten Lokal statt.

Den Zeitpunkt der Trauung legt das Zivilstandsamt im Einvernehmen mit den Verlobten fest. An Sonn- und Feiertagen dürfen keine Trauungen stattfinden.

Zur Trauung haben die Brautleute zwei mündige Zeuginnen oder Zeugen mitzubringen. Ist eine sprachliche Verständigung nicht möglich, müssen die Brautleute für die Mitwirkung einer dolmetschenden Person besorgt sein, welche weder mit der Braut noch mit dem Bräutigam nahe verwandt sein darf.

Was das Zivilstandsamt nach der Ziviltrauung macht

Jede Trauung wird vom Zivilstandsamt des Trauungsortes an folgende Stellen gemeldet:

  • Wohnorte von Braut und Bräutigam (zur Nachführung der Einwohnerregister)
  • Zivilstandsamt des Geburtsortes eines allfälligen gemeinsamen Kindes
  • Sind die Braut und/oder der Bräutigam deutsche, italienische oder österreichische Staatsangehörige, informiert das Zivilstandsamt die Personenstandsbehörden dieser Länder
  • Staatssekretariat für Migration SEM, sofern es sich bei der Braut oder beim Bräutigam um eine asylsuchende, vorläufig aufgenommene oder als Flüchtling anerkannte Person handelt.

Rechtliche Grundlagen

Schweizerisches Zivilgesetzbuch ZGB (SR 210) (öffnet in einem neuen Fenster)

Zivilstandsverordnung ZStV (SR 211.112.2) (öffnet in einem neuen Fenster)

Verordnung über die Gebühren im Zivilstandswesen ZStGV (SR 172.042.110) (öffnet in einem neuen Fenster)

Dekret über die Zivilstandskreise (SAR 210.170) (öffnet in einem neuen Fenster)

Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch EG ZGB (SAR 210.300) (öffnet in einem neuen Fenster)

Verordnung zum Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch V EG ZGB (SAR 210.311) (öffnet in einem neuen Fenster)