Rechtsschutz

Mit einer Einsprache wird die Überprüfung einer Verfügung des Amts für Migration und Integration beantragt.

Gegen Verfügungen des Amts für Migration und Integration kann innert 30 Tagen seit Zustellung schriftlich Einsprache erhoben werden. Die Einsprache hat von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung.

Voraussetzungen

Die Einsprache ist schriftlich einzureichen.

Die Einspracheschrift muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Auf Einsprachen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, wird nicht eingetreten. Die Einsprache ist zu unterzeichnen.

Ablauf

Nach Eingang der Einsprache wird geprüft, ob die formellen Verfahrensvoraussetzungen erfüllt sind.

Ist dies der Fall, wird die Einsprache zur Stellungnahme an die zuständige Sektion des Amts für Migration und Integration übermittelt. Nach Abschluss des Schriftenwechsels werden - soweit erforderlich - Sachverhaltsabklärungen durchgeführt.

Das Einspracheverfahren wird mit Versand des Einspracheentscheids abgeschlossen.

Benötigte Unterlagen

Die angefochtene Verfügung ist anzugeben. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Fristen & Termine

Die Einsprachefrist beträgt 30 Tage seit Zustellung. Die Einsprachefrist kann nicht erstreckt werden. Auf verspätet eingereichte Einsprachen wird nicht eingetreten.

Einspracheentscheide können innert 30 Tagen ab Zustellung mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden. Das Verwaltungsgericht entscheidet als letzte kantonale Instanz.

Kosten

Im Einspracheverfahren werden weder Gebühren erhoben noch Parteientschädigungen zugesprochen.

Formulare & Online-Dienstleistungen

Keine.

Rechtliche Grundlagen