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Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen

Der Bund zahlt den Kantonen für Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen eine einmalige Integrationspauschale „zur Förderung der sozialen Integration und der wirtschaftlichen Selbständigkeit“.

Integrationsförderung über die Integrationspauschale des Bundes

Die Integrationspauschale dient hauptsächlich der Förderung der beruflichen Integration und des Erwerbs einer Landessprache. Darüber hinaus können auch Massnahmen unterstützt werden, die eine soziale Integration von Personen bezwecken, welche aufgrund ihres Gesundheitszustands oder momentaner Betreuungsaufgaben in der Familie erst mittelfristig ihre Integration im Arbeitsmarkt angehen können.

Ziel ist es, die Betroffenen an die Regelstrukturen heranzuführen - also an diejenigen gesellschaftlichen Bereiche und Angebote, die allen in der Schweiz anwesenden Personen zu einer selbstbestimmten Lebensführung offen stehen: Schule, Berufsbildung, Arbeitsmarkt, öffentliche Verwaltung oder Gesundheitswesen.

Case Management Integration

Das Amt für Migration und Integration (MIKA) und der Kantonale Sozialdienst (KSD) haben einen gemeinsamen Auftrag bei der Integration neu geregelter Flüchtlinge sowie vorläufig aufgenommener Personen. Das MIKA ist für die sprachliche (öffnet in einem neuen Fenster) und berufliche Integration, der KSD ist für die Unterbringung und Betreuung zuständig.

Im Auftrag des MIKA lädt das Case Management Integration CMI (Fachbereich Integration KSD) Flüchtlinge (Ausweis B), vorläufig aufgenommene Flüchtlinge (Ausweis F) und vorläufig aufgenommene Ausländer (Ausweis F) nach ihrer Regelung zu einem Beratungsgespräch ein. Das CMI erarbeitet dabei einen individuellen Integrationsplan (Kostengutsprache) für die sprachliche, soziale und berufliche Integration.

Je nach Zielgruppe umfasst der Integrationsplan Angebote fürspätimmigrierte Jugendliche und junge Erwachsene, spezielle Arbeitsmarktintegrationsprogramme für Schulgewohnte und Schulungewohnte mit Bildungs- und Praxisanteilen sowie Jobcoaching. Für Qualifizierte existiert ein Coaching-Programm (öffnet in einem neuen Fenster).

Bei der Wohnsitznahme in einer Gemeinde stellt das CMI die Dossierübergabe an die Gemeinde sicher und steht den Gemeinden bei Fragen zum Massnahmenplan oder zum weiteren Vorgehen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum CMI finden Sie im Handbuch Soziales des Kantons Aargau:

Handbuch Soziales des Kantons Aargau

Kontakt:

Case Management Integration, Kantonaler Sozialdienst, Sektion Öffentliche Sozialhilfe:

Kontakt Case Management Integration CMI

fbintegration@ag.ch

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