Rückkehrhilfe – Rückkehrberatung

Wer freiwillig ins sein Heimatland zurückkehren möchte, erhält eine kostenlose Beratung.

Was ist Rückkehrhilfe?

Die Rückkehrhilfe für asylsuchende Personen ist ein Angebot des Staatssekretatiats für Migration, welches im Asylgesetz und in der Asylverordnung 2 (siehe "Rechtliche Grundlagen") rechtlich verankert ist. Im Kanton Aargau ist die Rückkehrberatung (RKB) eine Dienstleistung der Sektion Integration und Beratung des Amts für Migration und Integration. Sie ist die Anlaufstelle im Kanton Aargau für Personen, die sich über Rückkehrhilfe erkundigen und beraten lassen möchten.

Staatssekretariat für Migration (SEM) Rückkehrhilfe (öffnet in einem neuen Fenster)

Die Beratung ist unverbindlich, vertraulich und kostenlos. Wer sie in Anspruch nimmt, verpflichtet sich weder zur Rückkehr noch hat eine Kontaktaufnahme Einfluss auf ein hängiges Verfahren.

Zugang zur Rückkehrhilfe haben Personen aus dem Asylbereich, sowie Opfer und Zeuginnen und Zeugen von Menschenhandel, die sich in der Schweiz in einer Ausbeutungssituation befinden und in ihre Heimat oder in einen Drittstaat möchten. Diese Personen können sich bei Interesse direkt bei der Rückkehrberatung melden (siehe nebenstehende Adresse).

Merkblatt "Opfer und Zeuginnen und Zeugen von Menschenhandel" (PDF, 2 Seiten, 541 KB)

Welches sind die Dienstleistungen der Rückkehrberatung?

Im Rahmen einer persönlichen Beratung werden die Bedürfnisse, Voraussetzungen und Perspektiven der betroffenen Person thematisiert.

Je nach persönlicher Situation steht die individuelle Rückkehrhilfe oder ein Länderprogramm zur Verfügung. Diese Angebote umfassen unter anderem eine finanzielle Unterstützung, um eine nachhaltige berufliche Reintegration im Heimatland zu fördern. Die Rückkehrberatungsstelle ist auch bei der Beschaffung der Reisedokumente, einem allfälligen Rückzug des Asylgesuches und bei der Organisation der Reise behilflich.