Navigation

Sprunglinks

Online Schalter

Login

Kanton Aargau

Zur Homepage des Kantons AargauDepartement Gesundheit und Soziales

Sie sind hier:

Vogelgrippe (Geflügelpest Subtyp H5N8)

Das Vogelgrippe-Virus vom Subtyp H5N8 hat zum Tod von zahlreichen Wildvögeln geführt. Auf Menschen ist das Virus nach heutigen Erkenntnissen nicht übertragbar. Der Vogelgrippe-Erreger ist vermutlich von Zugvögeln aus Russland nach Mitteleuropa getragen worden. Der Bund hat nun die vorbeugenden Massnahmen zur Verhinderung der Einschleppung des gefährlichen Virus in Hausgeflügelbestände verlängert.

Vorschriften zum Schutz des Hausgeflügels

  • Hausgeflügel muss so gefüttert und getränkt werden, dass die Futter- und Tränkestellen nicht für Wildvögel zugänglich sind.
  • Gänse- und Laufvögel müssen getrennt vom übrigen Hausgeflügel gehalten werden.
  • Wasserbecken, die für gewisse Hausgeflügelarten aus Tierschutzgründen vorgeschrieben sind, müssen ausreichend vor wildlebenden Wasservögeln abgeschirmt werden.
  • In Geflügelhaltungen müssen die Hygienemassnahmen im Seuchenfall angewendet werden.
  • Märkte, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen, an denen Geflügel aufgeführt wird, sind verboten.

Das Geflügel darf also weiterhin ins Freie gelassen werden. Lediglich wenn die vorgenannten Auflagen nicht eingehalten werden können, darf das Hausgeflügel nur in geschlossenen Ställen oder in anderen geschlossenen Haltungssystemen mit einer überstehenden, dichten Abdeckung nach oben sowie vogelsicheren Seitenbegrenzungen gehalten werden. Die Vorschriften zur Verhinderung der Einschleppung der Vogelgrippe wurden bis zum 31. März 2017 verlängert.

Symptome der Krankheit und Meldepflicht

An der Vogelgrippe erkranktes Geflügel hat Schwierigkeiten beim Atmen. Schwellungen im Kopfbereich sind zu beobachten. Die Tiere wirken lethargisch. Bei Hühnern kommt es zu einem Rückgang der Legeleistung, viele Tiere sterben. Die Eischalen werden dünn oder fehlen gänzlich. Besteht der Verdacht auf ein seuchenhaftes Geschehen, ist unverzüglich ein Tierarzt oder eine Tierärztin zu kontaktieren.

Registrierungspflicht für Geflügelhaltungen

Seit dem Jahre 2010 müssen alle Geflügelhaltungen bei der Abteilung Landwirtschaft des Kantons registriert sein. Geflügelhaltende, welche bei der Abteilung Landwirtschaft nicht registriert sind, werden aufgefordert, dies nachzuholen. Schreiben Sie dazu bitte eine E-Mail an folgende Adresse: tvdaargau@ag.ch. Es ist (a) die vollständige Adresse des Halters und die Adresse des Standorts der Geflügelhaltung anzugeben, und (b) die Anzahl des derzeit gehaltenen Geflügels unter Angabe der Geflügelart (Hühner, Poulets, Truten, Enten, Gänse, Strausse, Emus etc.).

  • Nach oben