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Organisation im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau sind 6 Fachstellen aus 3 Departementen von der Vollzugsaufgabe zu den gebietsfremden invasiven Neobiota betroffen. Die Fachstellen haben sich organisiert und eine kantonale Strategie erarbeitet.

Organisation Neobiota-Fachstelle Bild vergrössern
© Kanton Aargau

Seit dem 1. Oktober 2008 ist die revidierte Freisetzungsverordnung des Bundes in Kraft. Die Kantone haben damit neue Aufgaben erhalten, die zum Ziel haben, die unerwünschten Wirkungen der invasiven Organismen mit geeigneten Massnahmen einzudämmen und die Einhaltung der Sorgfaltspflicht zu überwachen.

Neben dem Amt für Verbraucherschutz (AVS), das für den Vollzug der Freisetzungsverordnung zuständig ist, sind folgende kantonale Fachstellen von dieser komplexen Aufgabe betroffen:

  • Abteilung Landschaft und Gewässer (ALG)
  • Abteilung Wald (AW)
  • Abteilung Tiefbau (ATB)
  • Abteilung für Umwelt (AFU)
  • Landwirtschaft Aargau (LWAG)

2009 haben alle betroffenen Fachstellen gemeinsam ein Strategiepapier erarbeitet, welches der Regierungsrat Ende 2010 verabschiedet hat. Das Amt für Verbraucherschutz hat die Federführung für dieses Projekt. Hier ist auch die Koordinationsstelle Neobiota angesiedelt.

Die Zusammenarbeit der kantonalen Fachstellen für die Umsetzung der kantonalen Neobiota-Strategie ist folgendermassen organisiert:

  • Der Steuerungsausschuss ist das strategische Organ für die Umsetzung der Neobiota-Strategie des Kantons. Er ist zuständig für die jährliche Prioritätensetzung und überprüft die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen. Im Steuerungsausschuss ist jede beteiligte Fachstelle vertreten. Der Steuerungsausschuss wird vom AVS geleitet.
  • Die Koordinationsstelle Neobiota Aargau ist das operative Organ für die Umsetzung der Neobiota-Strategie und ist im AVS angesiedelt. Sie vertritt den Kanton in nationalen Gremien zum Thema und übernimmt die fachstellenübergreifenden Aufgaben wie z.B. die Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist die Anlaufstelle für alle weiteren Akteure im Kanton Aargau und berät auf Anfrage die Gemeinden, wenn es um invasive Neobiota im Siedlungsgebiet geht.
  • Zusammenarbeit mit den Gemeinden: Von 2012-2014 fand ein Pilotprojekt mit 35 Gemeinden statt. Nähere Informationen zum Ablauf und zum Ergebnis des Pilotprojektes finden Sie im Fact Sheet unter «Mehr zum Thema».
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