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ABC-Schutz

Wird in einem Ereignisfall Radioaktivität frei oder treten Mikroorganismen, biologische Giftstoffe oder grosse Mengen an Chemikalien aus, ist dies ein ABC-Ereignis. Der Kanton muss auf solche Ergeignisse vorbereitet sein, um die Bevölkerung im Ernstfall bestmöglich zu schützen. Die Chemiesicherheit koordiniert den kantonalen ABC-Schutz.

Als ABC-Ereignisse werden unerwünschte Freisetzungen von radioaktiven Stoffen (Bereich A), von Mikroorganismen oder ihren giftigen Stoffwechselprodukten (Bereich B) oder von giftigen Gasen, Flüssigkeiten oder Feststoffen (Bereich C) bezeichnet.

Der ABC-Schutz hat zum Ziel, die Auswirkungen eines ABC-Ereignisses auf Mensch, Tier und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Geeignetes Schutzmaterial für Einsatzkräfte und Bevölkerung muss vorhanden sein. Die Einsatzkräfte müssen regelmässig geschult und beübt werden. Kommt es zu einem Einsatz, ist die Dekontamination (Säuberung von Personen und Schadenplatz) und die medizinischen Behandlung von Betroffenen Aufgabe des ABC-Schutzes.

Die ABC-Koordination im Kanton Aargau ist die Aufgabe der Chemiesicherheit. Sie leitet und koordiniert den kantonalen ABC-Schutz. Sie unterstützt dabei Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, Zivilschutz und technische Betriebe bei ihren ABC-Aufgaben.

Die Konzeption ABC-Schutz Aargau zeigt auf, wie sich der Kanton auf mögliche ABC-Ereignisse vorbereiten muss, um Bevölkerung und Umwelt bestmöglich vor negativen Auswirkungen eines ABC-Ereignisses zu schützen.

Die Konzeption ABC-Schutz Aargau kann bei der Chemiesicherheit bezogen werden (chemiesicherheit@ag.ch).

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