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Rolle von Kanton und Leistungserbringern geklärt

Kanton und Leistungserbringer haben ihre jeweiligen Rollen im Themenbereich eHealth in einem dreistufigen Ordnungsmodell definiert: Prozessautomatisierung, Standardisierung der Kommunikation, Zugriff der Patientinnen und Patienten auf die behandlungsrelevanten Daten.

Ordnungsmodell eHealth Aargau Bild vergrössern
Das sogenannte "Ordnungsmodell eHealth Aargau" bietet sämtlichen Anspruchsgruppen im Gesundheitswesen einen Orientierungsrahmen in Bezug auf Ihre Rolle, ihre Rechte und ihre Pflichten auf dem Weg zum elektronischen Patientendossier. Und dies für eine organisatorische und finanzielle Betrachtungsweise genauso wie für eine technische und rechtliche. Das Ordnungsmodell legt klar dar, dass die Realisierung des elektronischen Patientendossiers eine Verbundaufgabe von Leistungserbringern, Kanton und Bund ist.

Standardisierung der Kommunikation

Der Fokus bei der Standardisierung der Kommunikation liegt auf rechtlichen, inhaltlich-prozessualen (Organisation, Semantik) und technischen Fragen. Der Kanton hat auch vor dem Hintergrund grösstmöglicher Patientensicherheit ein hohes Interesse daran, dass die zentralen technischen Komponenten, die eine standardisierte Nutzung der behandlungsrelevanten Daten garantieren, auf der Grundlage der Empfehlungen von Bund und Kantonen konzipiert werden.

Zugriff der Patientinnen und Patienten

Erfolgreich umgesetzte Anwendungsfälle (Prozessautomatisierung) und die standardisierten Kommunikationskomponenten bilden die Grundlage dafür, dass die Patientinnen und Patienten auf ihre behandlungsrelevanten Daten online zugreifen können. Dieses Zusammenspiel von Prozessautomatisierung und Kommunikationskomponenten garantiert einerseits den Datenschutz und andererseits die Hoheit über die Nutzung der eigenen behandlungsrelevanten Daten.