Navigation

Sprunglinks

Dienstverschiebungen & Persönlicher Urlaub

Persönlicher Urlaub

Persönlichen Urlaub beantragen

Für persönlichen Urlaub brauchen Sie die Bewilligung Ihres Kommandanten. Das Urlaubsgesuch muss vor dem Dienst eingereicht werden. Nur in Notfällen (zum Beispiel bei einem Todesfall in der Familie) kann ein Urlaubsgesuch während dem Dienst beantragt werden.

Es besteht kein Anrecht auf persönlichen Urlaub. Gesuche müssen begründet werden.

Mehr zum Thema

Rechtliche Grundlagen

Bundesebene

Dienstreglement der Armee DRA Art. 55 und 55a (SR 510.107.0) (öffnet in einem neuen Fenster)

Eine Dienstverschiebung beantragen

Allgemeines

Dienstverschiebungsgesuche werden nur bewilligt, wenn zwingende Gründe vorgebracht werden können und wenn es der Dienst erlaubt. Die Pflicht zum Einrücken bleibt bestehen, solange die Dienstverschiebung nicht schriftlich bewilligt wurde. Bevor Sie ein Dienstverschiebungsgesuch stellen, klären Sie beim Kommandanten ab, ob Ihr Anliegen mit einem persönlichen Urlaub oder einer Teildienstleistung gelöst werden kann.

Wir empfehlen, den Dienst möglichst auf einen Zeitpunkt innerhalb des Jahres zu verschieben. Wer bereits zweimal den Dienst auf ein späteres Jahr verschoben hat, hat zwingend ein Alternativdatum innerhalb des Jahres anzugeben.

Benötigte Unterlagen

In jedem Fall ein schriftliches Gesuch mit Unterschrift. Gesuche müssen begründet und mit den nötigen Bestätigungen versehen werden. Das heisst:

bei beruflichem Grund

Dem Gesuch ist eine Bestätigung mit Unterschrift des Arbeitgebers und des Armeeangehörigen beizulegen. Bei kurzfristigen Gesuchen ist aufzuzeigen, warum die Gründe für die Verschiebung nicht bereits vorher bekannt gewesen sind.

bei Ausbildung (Studium, Weiterbildung)

Verwenden Sie das offzielle Dienstverschiebungsgesuch für AdA im Studium (öffnet in einem neuen Fenster). Dem Gesuch ist eine Bestätigung der militärischen Beratungsstelle der Schule/Universität beizulegen. Die Vertreter der Schulen/Universitäten beurteilen die Notwendigkeit der Verschiebung und stellen zu Handen der Militärbehörden entsprechend Antrag auf Bewilligung oder Ablehnung.

Eine Liste der Beratungsstellen finden Sie auf www.zivil-militaer.ch (öffnet in einem neuen Fenster) unter Links -> Ansprechstellen.

Sollte Ihre Schule nicht aufgeführt sein, ist eine separate Bestätigung des Hauptlehrers oder des Rektorats, in der die Notwendigkeit der Verschiebung hervorgeht, einzuholen und dem Gesuch beizulegen.

bei Auslandaufenthalt

Dem Gesuch ist eine Bestätigung über die Dauer des Auslandaufenthaltes beizulegen.

Beachten Sie die Schiesspflicht (öffnet in einem neuen Fenster) und stellen Sie sicher, dass allfällige militärische Post an Sie weitergeleitet wird oder sich Drittpersonen darum kümmern können.

Sollten Sie sich länger als 12 Monate ununterbrochen im Ausland aufhalten und sich auch zivilrechtlich in der Schweiz abmelden, ist ein Gesuch um Auslandurlaub (öffnet in einem neuen Fenster) einzureichen.

bei medizinischen Gründen

Der Militärärztliche Dienst kann Sie von der Dienstleistung dispensieren, wenn ein dokumentiertes medizinisches Problem vorliegt. Dem Gesuch ist ein ausführliches Arztzeugnis mit Diagnose beizulegen.

Beachten Sie, dass je nach medizinischer Problematik eine Neubeurteilung der Diensttauglichkeit angeordnet werden kann.

Sie können uns das Gesuch mit Angabe Ihrer Versichertennummer, Grad, Funktion, Vorname, Nachname und aktuelle Wohnadresse per Post senden. Das Arztzeugnis können Sie in einem separaten verschlossenen Couvert dem Gesuch beilegen.

Wenn Sie das Onlineformular für die Einsendung Ihres Arztzeugnisses verwenden, können wir die Wahrung des Arztgeheimnises nicht garantieren.

Der Marschbefehl sowie das Dienstbüchlein sind dem Gesuch nicht beizulegen.

Dienstverschiebungsgesuch einreichen

Reichen Sie ihr Gesuch hier über unser Webformular (öffnet in einem neuen Fenster) ein.

Fristen & Termine

  • In der Regel 14 Wochen vor Dienstbeginn.
  • Gesuche, die zu spät eintreffen, werden nur in absoluten Notfällen bewilligt.

Kosten

  • Nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c des Bundesgesetzes über die Wehrpflichtersatzabgabe (WPEG), löst jede Dienstverschiebung die Ersatzpflicht aus, das bedeutet es ist ein Ersatz in Geld zu leisten.

Formulare & Online-Dienstleistungen

Rechtliche Grundlagen

Bundesebene

Verordnung über die Militärdienstpflicht VMDP Art. 90 und 91 (SR 512.21) (öffnet in einem neuen Fenster)