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Schutz Kritischer Infrastrukturen (SKI)

Die Schweiz ist in hohem Masse angewiesen auf ein möglichst kontinuierliches Funktionieren von kritischen Infrastrukturen. Diese stellen die Verfügbarkeit von unverzichtbaren Gütern und Dienstleistungen sicher. Als kritische Infrastrukturen werden jedoch nicht nur Bauten und Anlagen bezeichnet, sondern Versorgungssysteme und Dienstleistungen im weitesten Sinne.

Störungen von kritischen Infrastrukturen haben in der Regel schwerwiegende Auswirkungen auf Bevölkerung und Wirtschaft und können dominoartig auf andere (kritische) Infrastrukturen übergreifen. So fällt beispielsweise bei einem grossflächigen Stromausfall auch die Telekommunikation und der Schienenverkehr aus.

Der Schutz kritischer Infrastrukturen umfasst somit Massnahmen, welche zum Ziel haben, die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie das Schadensausmass beim Ausfall einer solchen kritischen Infrastruktur zu reduzieren oder deren Ausfallzeit zu minimieren.

Der Kanton Aargau orientiert sich dabei an der nationalen SKI-Strategie des Bundesrates.

Das Spektrum der kritischen Infrastrukturen (KI) umfasst neun Sektoren, unterteilt in 27 Teilsektoren (Branchen). Der Sektor Energie umfasst beispielsweise die Teilsektoren Stromversorgung, Erdölversorgung, Erdgasversorgung sowie Fern- und Prozesswärme. Es gelten grundsätzlich sämtliche Elemente (Betreiberfirmen, IT-Systeme, Anlagen, Bauten usw.) als Teil der KI, die Leistungen in einem der 27 Teilsektoren erbringen. Unabhängig davon, welches Ausmass deren Ausfall für die Bevölkerung bedeutet. So gibt es kritische Infrastrukturen, welche besonders auf nationaler Ebene relevant sind und es gibt kritische Infrastrukturen, welche nur auf regionaler und kommunaler Ebene eine grosse Relevanz besitzen.

Der Kanton Aargau kennt die kritische Infrastruktur innerhalb des Kantons und erarbeitet regelmässig Massnahmen um das Schadensausmass beim Ausfall einer solchen kritischen Infrastruktur möglichst gering zu halten.