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Sanitätsdienstliche Katastrophen­bewältigung

Für ein Ereignis mit grossem Patientenanfall, wie beispielsweise bei einem Reisebus- oder Zugunglück oder einem Erdbeben, organisiert und koordiniert der Kanton den Sanitätsdienst und stellt zusätzliches Material zur Verfügung.

Um eine effiziente und professionelle Organisation und Koordination bei einem Massenanfall an Patienten zu gewährleisten, werden verschiedene Ausbildungen angeboten.

Rettungsdienstpersonal

Das Personal der Rettungsdienste und der Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 wird für die Bewältigung von sanitätsdienstlichen Ereignissen mit grossem Patientenanfall speziell durch den Kantonsärztlichen Dienst aus- und weitergebildet.

Angehörige der Sanität KKE

Die Angehörigen der Sanität des Kantonalen Katastrophen Einsatzelementes KKE werden minimal drei Tage im Jahr aus- und weitergebildet. Eine Arbeitsgruppe sorgt für die Vorbereitung und Durchführung dieser Ausbildungen. In Einsatzübungen mit den Partnern des Bevölkerungsschutzes wird das Wissen und Können überprüft und vertieft.

Mobile Sanitätshilfsstellen

Der Kanton Aargau verfügt über vier vollständig ausgerüstete mobile Sanitätshilfsstellen, die durch speziell ausgebildete Angehörige der Sanität KKE, betrieben werden und die Betreuung von je 50 Verletzten sicherstellen. Die Standorte sind im Kanton so gewählt, dass eine rasche Verfügbarkeit der Einsatzmittel garantiert ist (Aarau, Baden, Frick, Muri). Im Falle eines Ereignisses werden die mobilen Sanitätshilfsstellen von der Sanitätsnotrufzentrale 144 (SNZ 144) angefordert und durch die Feuerwehren und das Kantonale Katastropheneinsatzelement (KKE) an den Einsatzort transportiert.

Mehr zum Thema

Kantonale Einsatzleiter Sanität

Seit 1. Juli 2015 werden bei bestimmten Einsatzindikatoren im Pikettdienst stehende kantonale Einsatzleiter Sanität an den Ereignisort aufgeboten.

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