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Fachkräfte nichtuniversitäre Gesundheitsberufe

Zur Erfüllung seines Versorgungsauftrags tritt der Kanton dem zunehmenden Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen entgegen.

Ausbildungsverpflichtung

Ausbildungsverpflichtung

Förderung von Ausbildung und Qualifizierung

Eine Ursache des Personalmangels im Gesundheitswesen ist die zu geringe Anzahl an Ausbildungsstellen. Zur Verbesserung der Fachkräftesitutation in der Pflege hat der Kanton Aargau eine Ausbildungsverpflichtung (ABV) eingeführt. Seit dem Jahr 2016 wird die ABV für nichtuniversitäre Gesundheitsberufe nach den Bestimmungen des geltenden Gesundheitsgesetzes durchgeführt. Spitäler, stationäre Pflegeeinrichtungen und Organisationen der Pflege und Hilfe zu Hause (Spitex) mit Betriebsbewilligungen und Betriebsstandort im Kanton Aargau sind zur Ausbildung in Gesundheitsberufen verpflichtet.

Die Verantwortung für den Vollzug der ABV liegt bei der Abteilung Gesundheit, Fachstelle Ausbildungsverpflichtung. Für die praktische Umsetzung der ABV und zur Unterstützung der Betriebe hat die Abteilung Gesundheit mittels Leistungsvereinbarung die Organisation der Arbeitswelt Gesundheit und Soziales Aargau AG (OdA GS Aargau AG (öffnet in einem neuen Fenster)) beauftragt.

Benchmark der Ausbildungsleistungen

Die nachstehend publizierten Daten zeigen ausschliesslich die Ausbildungsleistung der Betriebe im Jahr 2019: ABV Benchmark 2021 (PDF, 7 Seiten, 713 KB)

Datenreport 2020

Im Datenreport (PDF, 22 Seiten, 524 KB) vom 9. Juni 2021 sind die Ausbildungsdaten mit Leistungserfüllung des Jahres 2020 ausgewertet.

Bonus- und Malus-System

Umsetzung des Bonus- und Malus-Systems

Bonus- und Malus System

Die Betriebe sind verpflichtet jährlich ihre Ausbildungsleistungen in einem Online-Tool geführt von der OdA GS Aargau AG zu deklarieren. Zur Bestimmung des Erfüllungsgrads der Ausbildungsleistung wird die durchschnittliche Differenz der letzten drei Jahres zwischen Ist- und Soll-Ausbildungspunkten berechnet. Der Toleranzwert beträgt 10 %. Die Höhe der Ersatzabgabe beträgt 200 %. Ausbildungspflichtigen Betrieben, welche das Ausbildungspunkte-Soll übertreffen, wird ein Bonus zugesprochen. Im Gegenzug sind diejenigen Betriebe , welche unter den Soll-Ausbildungspunkten ausbilden, zu einer Maluszahlung verpflichtet. Die Umsetzung des Bonus-Malus-Systems erfolgt im Rahmen einer für den Staatahaushaltsaldoneutralen Spezialfinanzierung.

Jeweils im Sommer legt die Abteilung Gesundheit mittels Verfügung den Bonus beziehungsweise den Malus des Vorjahres und die Soll-Ausbildungspunkte des Folgejahres pro einzelnen ausbildungspflichtigen Betrieb fest.

Die OdA GS Aargau AG führt das Online-Tool für die Selbstdeklarationen der Ausbildungsleistungen und unterstützt die Betriebe bei der Dateneingabe und Simulationen im Online-Tool.

Fachkräfteerhalt - Förderung des Wiedereinstiegs in den Pflegeberuf

Fachkräfteerhalt - Förderung des Wiedereinstiegs in den Pflegeberuf

Mit einem neuen Aktionsprogramm will der Kanton Aargau diplomierte Pflegefachkräfte für eine Rückkehr in den Pflegeberuf gewinnen. Die Abteilung Gesundheit hat die OdA GS Aargau AG beauftragt Wiedereinstiegskurse (WEK) anzubieten. Die Wiedereinstiegskurse werden vom Kanton finanziell unterstützt.

Medienmitteilung 28. Januar 2021 (öffnet in einem neuen Fenster)

FAQ

Fragen und Antworten (PDF, 5 Seiten, 251 KB) zur Umsetzung der Ausbildungsverpflichtung in nicht universitären Berufen