Familienergänzende Kinderbetreuung

Das Bundesgesetz über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung ist seit dem 1. Februar 2003 in Kraft. Es handelt sich um ein bis zum 31. Januar 2019 befristetes Impulsprogramm, das die Schaffung zusätzlicher Tagesbetreuungsplätze fördern soll, damit die Eltern Erwerbsarbeit bzw. Ausbildung und Familie besser vereinbaren können.

Kantonsbeiträge nach SPG / SPV

Die Gemeinde kann – soweit möglich in Zusammenarbeit mit Privaten und anderen Gemeinden – für eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Einrichtungen der familienergänzenden Kinderbetreuung, wie zum Beispiel Tagespflegeplätze, Kinderkrippen und Tagesschulen, sorgen. Sie regelt die Kostenbeteiligung der Benützenden unter Berücksichtigung sozialer Aspekte (§ 39 SPG).

Der Kanton beteiligt sich auf der Grundlage von Leistungsvereinbarungen an privaten Institutionen der Tagesbetreuung von Kindern im Umfang von maximal 20% der anrechenbaren Betriebskosten, sofern sich die Gemeinde angemessen beteiligt (§ 51 Abs. 2 SPG und § 35 SPV).

Gemäss § 6 Abs. 2 des Kinderbetreuungsgesetztes (KiBeG) gilt für bisher vom Kanton unterstützte Institutionen der Tagesbetreuung der bisherige § 51 Abs. 2 des Gesetzes über die öffentliche Sozialhilfe und die soziale Prävention (Sozialhilfe- und Präventionsgesetz, SPG) vom 6. März 2001 während der Übergangszeit bis zum Abschluss des Schuljahrs 2017/18.

Merkblätter / Formulare

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Listen von Betreuungsplätzen:

Seit dem 1. August 2016 ist das Kinderbetreuungsgesetzt (KiBeG) im Kanton Aargau in Kraft getreten. Mehr Informationen erhalten Sie darüber unter: Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist machbar