Frühe Förderung

Bereits in den ersten Lebensjahren eines Kindes wird die Basis für die spätere persönliche und berufliche Lebenslage geschaffen.

Damit alle Kinder – ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft – später möglichst gleiche Bildungschancen haben, ist die Förderung von Kindern im Vorschulalter besonders wichtig. Die Frühe Förderung unterstützt die Entwicklungs- und Lernprozesse von kleinen Kindern von der Geburt bis zum Eintritt in den Kindergarten. Bei der Frühen Förderung geht es nicht darum, schulische Inhalte in den Vorschulbereich zu verlegen. Sie fördert die motorischen, sprachlichen, emotionalen, sozialen sowie kognitiven Fähigkeiten des Kleinkindes.

Frühe Förderung wirkt sich positiv auf die Chancen der einzelnen Kinder aus. Wenn Kinder diese Chancen wahrnehmen und optimal umsetzen, wirkt sich das positiv auf ihre spätere Lebenslage aus. Langfristig betrachtet können durch die Frühe Förderung Armut und die Sozialausgaben reduziert werden. Frühe Förderung dient zudem der Integration von Kindern aus Migrationsfamilien.

Die Fachstelle Familie und Gleichstellung im Departement Gesundheit und Soziales hat den Auftrag, in Zusammenarbeit mit den Departementen Volkswirtschaft und Inneres sowie Bildung, Kultur und Sport die Koordinationsaufgaben im Bereich der Frühen Förderung gemäss dem kantonalen Umsetzungskonzept zu realisieren.

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