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Kinderbetreuungs­gesetz KiBeG und Leitfaden

Das Kinderbetreuungsgesetz (KiBeG) (öffnet in einem neuen Fenster) ist am 1. August 2016 in Kraft getreten. Die Übergangsbestimmung sieht vor, dass das KiBeG bis spätestens zum Beginn des Schuljahrs 2018/19 umzusetzen ist. Das Gesetz bezweckt die Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Förderung der Integration und Chancengerechtigkeit von Kindern.

Das KiBeG verpflichtet die Gemeinden dazu, den Zugang zu einem bedarfsgerechten Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung sicherzustellen. Für die Festlegung und Aufsicht der Qualitätsstandards ist der Gemeinderat der betreffenden Gemeinde zuständig.

Die Erziehungsberechtigten tragen die Kosten der familienergänzenden Kinderbetreuung, ihr Beitrag ist höchstens kostendeckend. Die Wohnsitzgemeinde beteiligt sich nach Massgabe der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Erziehungsberechtigten.

Der Regierungsrat stellt den Gemeinden einen Leitfaden zur Umsetzung des KiBeG (PDF, 695 KB) zur Verfügung. Der Leitfaden unterstützt die Gemeinden bei der Umsetzung des KiBeG bis Beginn Schuljahr 2018/19 und hat empfehlenden Charakter.