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Bildung & Beschäftigung

Asylsuchenden sehen sich mit einem völlig neuen Umfeld konfrontiert, Kultur sowie Sprache sind ihnen unbekannt und der Alltag ist herausfordernd. Angebote in den Bereichen Bildung und Beschäftigung tragen dazu bei, dass die Asylsuchenden den Alltag in der Schweiz meistern können, dass sie eine sinnvolle Tagesstruktur haben und dass die Eigenverantwortung gefördert wird.

Deutsch- und Einschulungsvorbereitungskurse

Für Asylsuchende ab 16 Jahren (Ende der obligatorischen Schulpflicht) bietet der Kantonale Sozialdienst Deutschkurse an. Schulpflichtige Kinder aus den Familienunterkünften werden, wenn möglich, in Einschulungsvorbereitungskursen (EVK) auf den Übertritt in die reguläre Schule vorbereitet. Im EVK findet eine stufengerechte Vorbereitung auf den Regelunterricht beziehungsweise den Kindergarten statt. Im Vordergrund stehen das Erlernen der deutschen Sprache und die Gewöhnung an das Schulsystem. Nach erfolgtem positivem Asylentscheid für die Familie, wechseln die Kinder im Normalfall vom EVK in die Regelklasse ihres neuen Wohnorts.

Beschäftigung

Asylsuchende Personen dürfen während der ersten drei Monate nach Einreichen des Asylgesuchs keine bezahlte Erwerbstätigkeit ausüben. Danach ist eine Erwerbstätigkeit möglich, jedoch bewilligungspflichtig. Arbeitgeber müssen den Inländervorrang sowie orts-, berufs- und branchenübliche Lohn- und Arbeitsbedingungen berücksichtigen.

Neues Angebot schaffen

Gemeinden, nicht-gewinnorientierte Organisationen sowie Private können eigene Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen. Vor deren Durchführung muss das Angebot dem Kantonalen Sozialdienst zur Prüfung vorgelegt werden (vgl. Formular "Antrag auf Durchführung eines Beschäftigungsangebots"). Mit der Prüfung wird sichergestellt, dass das Angebot dem Grundsatz der Gemeinnützigkeit folgt und nicht den Arbeitsmarkt konkurriert.

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