Gsund und zwäg im Alter

Auch im Alter kann man vieles tun für eine gesunde Lebensweise. Regelmässige Bewegung, eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf tragen zum eigenen Wohlbefinden bei.

Bewegung & Sport

Bewegung und Sport

Der vierte Leitsatz zur Alterspolitik: Im Kanton Aargau leben ältere Menschen eigenverantwortlich. Bild vergrössern
© Kanton Aargau

Auch im Alter soll Bewegung Freude machen. Dabei spielt es eine nebensächliche Rolle, ob man sich "nur" bewegt oder leistungsorientiert Sport treibt, solange man dies regelmässig tut.

Wie verändert sich der Körper im Alter?

Alles im Körper, was nicht regelmässig gebraucht wird, geht mit der Zeit langsam verloren. Dies kann die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit oder auch Belastbarkeit der Gelenke beeinträchtigen. Durch altersbedingte degenerative Prozesse können sich zudem koordinative Fähigkeiten wie Reaktion, Balance oder Rhythmisierung verschlechtern.

Welche positiven Wirkungen haben Bewegung und Sport im Alter?

Die degenerativen Prozesse können durch regelmässige körperliche Betätigung verlangsamt werden. Bewegung und Sport können zudem das Selbstbewusstsein steigern oder soziale Kontakte und den Teamgeist stärken.

Wo erhalte ich Informationen?

Das Bewegungs- und Sportangebot ist sehr vielfältig und bietet für alle Vorlieben und Bedürfnisse etwas Passendes. Einen Überblick über die Angebote in Ihrer Region erhalten Sie über das Angebotsverzeichnis oder direkt in Ihrer Gemeinde.

Unterlagen

Angebote und Projekte

Fachorganisationen

Gangsicherheit

Gangsicherheit

Der neunte Leitsatz zurr Alterspolitik: Im Kanton Aargau sind Lebensräume altersfreundlich gestaltet. Bild vergrössern
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Was bedeutet Gangsicherheit?

Sicher eine Strasse zu überqueren oder den Haushalt aus eigener Kraft zu bewältigen – das bedeutet Mobilität und Selbständigkeit für ältere Menschen.

Wie verändert sich das Gangbild im Alter?

Mit zunehmendem Alter nehmen die Haltungskontrolle, die Körperwahrnehmung im Raum und die Sehkraft langsam ab. Degenerative Veränderungen an Gelenken und Muskeln verringern zudem die Schrittlänge und die Geschwindigkeit beim Gehen.

Was bewirkt ein Gangsicherheits-Training?

Fehlt die Sicherheit beim Gehen, können Stürze Folge davon sein. Durch ein gezieltes Gangsicherheits-Training kann man die Sicherheit jedoch wieder zurückgewinnen. Man lernt dabei den eigenen Körper wieder besser wahrzunehmen, die Haltung zu kontrollieren und kann nebenbei Kraft und Ausdauer verbessern.

Wer bietet ein Gangsicherheits-Training an?

Im Kanton Aargau bieten einerseits die Pro Senectute und andererseits Vereine oder Trainings-Center Kurse zur Verbesserung der Gangsicherheit an. In Ihrer Gemeinde erhalten Sie über entsprechende Angebote in Ihrer Region Auskunft.

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Übungsprogramme für zu Hause

Angebote und Projekte

Fachorganisationen

Ernährung

Essen & Trinken hält Leib und Seele zusammen

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Weshalb ist Ernährung ein relevantes Thema im Alter?

Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass auch im fortgeschrittenen Alter Selbständigkeit und Mobilität möglich sind. Nebst Kräftigung, Gleichgewichts- und Beweglichkeitstraining ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung besonders wichtig.
Mit steigendem Alter verändert sich jedoch nicht nur der Körper in seiner Gestalt, sondern auch seine Bedürfnisse. Bewusste Ernährung trägt viel zu gutem Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und letztlich zu guter Lebensqualität bei. Daher soll dem Essverhalten besondere Beachtung geschenkt werden.

Verschiedene Dienste wie Mittagstische, Mahlzeitendiensten oder Einkaufshilfen erleichtern älteren Menschen ein gesundes Essverhalten. Siehe auch Einkaufen und Mahlzeiten

Wo erhalte ich Beratung?

Wenn Sie sich bezüglich Ihrer Ernährung unsicher fühlen, wenden Sie sich an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin. Dort werden Sie beraten oder wenn nötig an die geeignete Fachstelle verwiesen. Für umfangreichere Beratungen wenden Sie sich auch direkt an die Ernährungsberatung.

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Fachorganisationen und Anbieter

Schlaf

Erholsamer Schlaf im Alter

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Wie verändert sich der Schlaf im Alter?

Altersbedingte körperliche Veränderungen können auch den Schlaf beeinflussen. Generell wird er im Alter störungsanfälliger. Auch können physische oder psychische Krankheiten Schlafstörungen wie lautes Schnarchen, Zuckungen der Gliedmassen, Einschlafschwierigkeiten oder Schlafunterbrechungen auslösen.

Was kann ich für einen gesunden Schlaf tun?

Im Alter nimmt die Fähigkeit, lange und durchgehend zu schlafen, ab. Daher macht es Sinn, einmal im Tag ein kurzes Nickerchen zu halten.

Machen Sie abends vor dem Einschlafen einen Spaziergang an der frischen Luft.

Verzichten Sie vor dem Zubettgehen wenn möglich auf koffeinhaltige Getränke, Alkohol und schwere Mahlzeiten.

Versuchen Sie einen regelmässigen Tagesablauf einzuhalten und erst ins Bett zu gehen, wenn Sie auch wirklich müde sind.

Wann ist ärztliche Hilfe erforderlich?

Bei Schlafproblemen, die länger als einen Monat andauern, wird die Leistungsfähigkeit am Tag massgeblich vermindert. Spätestens dann sollten Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt aufsuchen. Sie werden dann gegebenenfalls an eine entsprechende Fachpersonweitervermittelt.

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