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Ältere Migrantinnen und Migranten in der Gemeinde

Die Anzahl der älteren Migrantinnen und Migranten im Kanton Aargau ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Heute hat rund jede vierte Person im Kanton Aargau über 65 einen Migrationshintergrund. Sie kamen, um hier zu arbeiten und später wieder in ihr Herkunftsland zurückzukehren. Viele von ihnen sind jedoch geblieben.

Interessant für meine Gemeinde?

Im Vergleich zu den Schweizerinnen und Schweizern ist der Gesundheitszustand von Migrantinnen und Migranten schlechter und das Alters-Armutsrisiko höher. Zudem haben sie oft nur geringe Deutschkenntnisse erworben und leben isolierter.

Für eine Gemeinde ist es deshalb wichtig, diese Bevölkerungsgruppe zu erreichen. Ältere Migrantinnen und Migranten haben besondere Bedürfnisse. Diese frühzeitig zu erkennen und entsprechende Massnahmen einzuleiten, kann sie befähigen ihr Leben eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu bestreiten.

Mehr zur Erreichung von älteren Migrantinnen und Migranten in meiner Gemeinde

Von Fachpersonen aus dem Kanton Aargau wurde eine Checkliste zur Situation von älteren Migrantinnen und Migranten und möglichen Massnahmen in den Gemeinden zur Erreichung dieser Gruppe erstellt.

Checkliste Alter und Migration in Gemeinden (PDF, 6 Seiten, 76 KB)

Projekt "Entwicklung und Begleitung von gemeindeorientierten Angeboten zu Gunsten der älteren Migrationsbevölkerung"

Mit diesem Projekt verfolgt HEKS Alter + Migration Aargau (AltuM) in Zusammenarbeit mit Pro Senectute Aargau und mit der Unterstützung der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz und der fachlichen Hilfe der Fachstelle Alter die Ziele, den sozialen Austausch und die aktive Beteiligung älterer MigrantInnen am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde zu fördern, sie über bestehende Angebote zu informieren und sie zu motivieren, die Regelstrukturen vor Ort (d.h. Angebote der Spitex, Pro Senectute, Alzheimervereinigung, Besuchsdienste, Entlastungsdienste, etc.) vermehrt zu nutzen.

Gemeinden werden dabei unterstützt:

  • Soziale Beziehungen durch Treffpunkte zu fördern
  • Eine umfassende Informationsvermittlung über das Älterwerden (Ernährung, Bewegung, Sozialversicherungen usw.) zur Verfügung zu stellen
  • Ältere Migrantinnen und Migranten zu motivieren die Angebote der Regelstruktur zu nutzen
  • Ein Schlüsselpersonensystem aufzubauen

Interessierten Sie diese Projekt für Ihre Gemeinde? Kontaktieren Sie die Fachstelle Alter für weitere Informationen.

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