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Wohnsitz / Wohnsitzwechsel innerhalb der Schweiz

Wohnsitz

Die aargauische Steuerpflicht beginnt am Tag, an dem die steuerpflichtige Person in einer aargauischen Gemeinde Wohnsitz nimmt oder sich aufhält. Der Wohnort am Ende des Steuerjahrs ist für die Steuerpflicht des ganzen Steuerjahrs massgeblich.

In welcher Gemeinde muss die Steuererklärung eingereicht werden?

Die Steuererklärung ist in der Wohnortgemeinde per 31. Dezember (Stichtag) einzureichen.

Bei Spezialsteuerdomizilen (Liegenschaftenbesitz, Betriebsstätte) in anderen Kantonen, stellt die steuerpflichtige Person diesen Kantonen eine Kopie der Steuererklärung zu.

Für Liegenschaften und Betriebsstätten werden nur im interkantonalen Verhältnis – also zwischen Kantonen – Steuerausscheidungen vorgenommen. Im innerkantonalen Verhältnis erfolgen bei natürlichen Personen keine Steuerausscheidungen.

Für getrennt vom übrigen Einkommen besteuerte Kapitalleistungen (Säule 2, Säule 3a sowie Zahlungen infolge Tod oder Invalidität) wird auf den Zeitpunkt der Fälligkeit der Kapitalleistung abgestellt. Somit werden nur diejenigen Kapitalleistungen besteuert, die während der Dauer des Wohnsitzes fällig geworden sind.

Besteht die Steuerpflicht nur während eines Teils der Steuerperiode, so wird die Steuer auf den in diesem Zeitraum erzielten Einkünften erhoben.

Die Steuerpflicht beginnt an jenem Tag, an welchem die steuerpflichtige Person im Kanton Wohnsitz nimmt oder sich aufhält.

Beispiel für einen Zuzug:

Zuzug von Deutschland am 1. Juli 2018 in die Aargauer Gemeinde X. Für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2018 besteht unbeschränkte Steuerpflicht in der Gemeinde X.