Navigation

Sprunglinks

zurück

Mobilität und Verkehr

Strassenfahrzeuge, Strassenverkehrsunfälle, Strassen und Schienen

Motorfahrzeugstatistik 2020

Aargauer Motorfahrzeugbestand wächst 2020 um 1,8 Prozent

Fahrzeugbestand nach Fahrzeuggruppen, ohne Kleinmotorräder, 1975–2020. © Statistik Aargau Bild vergrössern
Fahrzeugbestand nach Fahrzeuggruppen, ohne Kleinmotorräder, 1975–2020. © Statistik Aargau

Seit 1975 ist eine ständige Zunahme des Fahrzeugbestandes zu verzeichnen. Am Stärksten ist dies bei den Motorrädern zu beobachten: Deren Bestand (ohne Kleinmotorräder) hat seither um das Fünfzehnfache zugenommen und hat per Stichtag 30. September 2020 einen Bestand von 58‘968 Fahrzeugen erreicht. Dies ist ein Anstieg von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresbestand. Die Anzahl Personenwagen hat 2020 einen Wert von 405‘490 erreicht und ist damit 3,2 Mal grösser als im Jahr 1975. 2020 waren zudem 39‘579 Anhänger sowie 67‘146 übrige Motorwagen registriert. Die Anzahl Motorfahrzeuge und Anhänger insgesamt hat 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent oder 10'063 Einheiten zugenommen. Der Bestand per 30. September 2020 ist somit verglichen mit der Vorjahresperiode von 563'174 auf den neuen Höchstwert von 573'210 Fahrzeugen gestiegen.

Der Motorisierungsgrad der Aargauer Bevölkerung – ausgedrückt in der Anzahl Personenwagen pro 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner – hat sich seit dem Jahr 2016 zwischen 587 und 590 eingependelt. Aktuell liegt er bei 588,5 Personenwagen pro 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Strassenverkehrsunfallstatistik 2019

Elf Verkehrstote als historischer Tiefstand

Strassenverkehrsunfälle und verunfallte Personen, 1980–2019 Bild vergrössern
Strassenverkehrsunfälle und verunfallte Personen, 1980–2019

In den letzten fünfundzwanzig Jahren hat sich die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle im Kanton Aargau mehr als halbiert. 2019 wurden im Kanton Aargau 2‘375 Verkehrsunfälle registriert, leicht mehr als im Jahr zuvor (0,6 Prozent). Die Zahl der verunfallten Personen hat sich in den letzten 18 Jahren reduziert und hat im Jahr 2019 einen Tiefstand von 1‘349 erreicht, davon 225 Schwerverletzte und 11 tödlich Verunglückte. Im gleichen Zeitraum ist die Verkehrsdichte stetig angestiegen – die immatrikulierten Motorfahrzeuge haben seit Anfang der 1980er-Jahre um mehr als das Zweieinhalbfache zugenommen (1980: 195‘908; 2019: 521‘535).

Die Zahl verunfallter Personen hat im Vergleich zum Vorjahr trotz fast gleichbleibender Unfallzahlen um 2,8 Prozent abgenommen. Bei knapp der Mehrheit aller Unfälle (53,2 Prozent) waren lediglich Sachschäden zu verzeichnen. Bei 46,8 Prozent der Unfälle wurden Personen verletzt oder getötet. Am meisten Personen verunfallten mit dem Personenwagen, wobei es in 93,5 Prozent der Fälle nur zu leichten Verletzungen gekommen ist. Mit dem (Elektro-)Fahrrad verunfallten 287 Personen (2018: 279). Hier ist der Anteil der Schwerverletzten mit 29,3 Prozent verhältnismässig hoch. Auch von den 180 verunfallten Motorradfahrenden verletzte sich ein grosser Anteil schwer (31,1 Prozent).

Die häufigsten Unfallursachen sind die Missachtung des Vortrittsrechts, der Zustand der Personen sowie das Nichtanpassen der Geschwindigkeit. Der Wochentag mit den meisten Unfällen ist der Mittwoch, am wenigsten Unfälle ereignen sich an Sonntagen.

Fahrzeuge und Verkehr

Strassenangaben

Mobilität (Mikrozensus)

Weitere Daten und Veröffentlichungen

zurück