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Bau- und Wohnungswesen

Baustatistik, Wohnungsbestand und Leerwohnungszählung

Die Gebäude- und Wohnungsstatistik sowie die Leerwohnungszählung sind jährlich durchgeführte Vollerhebungen. Die Daten werden von den Gemeinden auf ihrem jeweiligen Gebiet erfasst. Das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister dient als Grundlage für die Baustatistik und den Wohnungsbestand. Für die Leerwohnungszählung dürfen die Gemeinden unterschiedliche Datengrundlagen verwenden (Register, amtlichen Stellen, Rundschreiben an die Liegenschaftsverwaltungen, Aufrufe, Daten des Elektrizitätswerks, Inserate in Printmedien oder im Internet, Recherchen im Internet).

Leerwohnungszählung 2019: Leerwohnungszahl auf hohem Niveau stabil

Im Jahr 2019 bleibt die Anzahl leer stehender Wohneinheiten stabil, nachdem sie sich seit 2009 mehr als verdoppelt hat. © Statistik Aargau Bild vergrössern
Im Jahr 2019 bleibt die Anzahl leer stehender Wohneinheiten stabil, nachdem sie sich seit 2009 mehr als verdoppelt hat. © Statistik Aargau

Im Kanton Aargau bleibt die Zahl leer stehender Wohneinheiten erstmals seit 2009 stabil. Per 1. Juni 2019 wird eine marginal geringere Leerwohnungszahl (8'377) als im Vorjahr (8'437) verzeichnet.

In sechs der elf Aargauer Bezirke stehen 2019 leicht weniger Wohnungen leer als im Vorjahr. Im letzten Jahr verzeichnete lediglich der Bezirk Aarau einen Rückgang der Leerwohnungen. Im Bezirk Baden stieg die Zahl der leeren Wohnungen auf 1'432 Einheiten. Somit ist Baden der Aargauer Bezirk mit den meisten leer stehenden Wohneinheiten. Im letzten Jahr wies der Bezirk Zofingen den höchsten Leerwohnungsbestand auf. Im Bezirk Muri stieg der Leerwohnungsbestand am stärksten (+78,7 Prozent), ausgelöst durch die teilweise starken Zunahmen in 11 der 19 Gemeinden. Da die Zahl der Leerwohnungen bisher vergleichsweise eher tief war, bewegt sich der Bezirk nun im Mittelfeld. Der Bezirk Rheinfelden weist am wenigsten unbesetzte Wohneinheiten (298) auf. Das Bild ändert sich geringfügig, wenn man die Anzahl leer stehender Wohneinheiten pro 1'000 Einwohner (über 20-Jährige, Bevölkerungsstand vom 31.12.2018) betrachtet: In den Bezirken Kulm (knapp 27 Einheiten) und Zofingen (rund 22 Einheiten) sind pro 1'000 Einwohner am meisten Einheiten unbesetzt. Die anderen Bezirke verfügen über 16 bis 20 freie Einheiten pro 1'000 Einwohner. Nur der Bezirk Rheinfelden zählt weniger als 10 Leerstände pro 1'000 Einwohner (knapp 8 Einheiten).

Leichte Zunahme der Bauinvestitionen im Jahr 2016

Im Jahr 2016 wurden 5'011 neu erstellte Wohnungen und 621 Einfamilienhäuser gezählt. © Statistik Aargau
Im Jahr 2016 wurden 5'011 neu erstellte Wohnungen und 621 Einfamilienhäuser gezählt. © Statistik Aargau

Im Kanton Aargau wurden 2016 4'999 Millionen Franken für die Realisierung von Bauprojekten ausgegeben. Die Bauinvestitionen stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund 112 Millionen Franken oder 2,3 Prozent.

Nach Bausparten betrachtet machte der private Wohnungsbau mit einem Anteil von 53,0 Prozent den grössten Anteil der gesamten Bauausgaben aus. Während die Investitionen in den öffentlichen Bau im Jahr 2016 um 39 Millionen oder 3,0 Prozent abnahmen, legte der private Wohnungsbau wertmässig gegenüber 2015 um 277 Millionen Franken oder um 11,7 Prozent zu. Dies schlägt sich auch in der Zahl der neu erstellten Wohnungen nieder: Sie erreichte 2016 die Zahl von 5'011 Einheiten, 172 mehr als 2015. Allerdings nahm die Zahl der neu erstellten Einfamilienhäuser im Jahr 2016 um mehr als hundert auf 621 Einheiten ab.

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Handänderungen, Gebäudeversicherung

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