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Emissionsmindernde Massnahmen

Ställe und Anlagen zur Lagerung und Behandlung von Gülle und Mist sind so emissionsarm wie möglich einzurichten und zu betreiben.

Ammoniakverluste aus der Landwirtschaft
© Michael Knipfer, AGRIDEA

Ammoniakverluste sind gasförmig und stammen zu mehr als 90 Prozent aus der Landwirtschaft. Durch die Verfrachtung mit dem Wind erfolgt ein Nährstoffeintrag in alle umliegenden Ökosysteme.

Landwirtschaftliche Ammoniakverluste

Ammoniakverluste sind gasförmige Stickstoffverluste, die zu mehr als 90 Prozent aus der Landwirtschaft stammen und ihren Ursprung in der Nutztierhaltung haben. Beim Ausbringen von Hofdüngern entstehen gut 50 Prozent und bei der Tierhaltung im Stallbereich rund 33 Prozent der landwirtschaftlichen Ammoniakverluste. Aus der Hofdüngerlagerung stammen rund 11 Prozent der Verluste.

Massnahmen

Mit der Abdeckung von offenen Güllebehältern wird eine Reduktion der Ammoniakverluste von 80 Prozent erreicht. Daher werden im Kanton Aargau neue Güllesilos seit 2010 nur noch mit Abdeckung bewilligt. Hühnermist muss auf einem überdachten Kotlagerplatz gelagert werden. In Hühnerställen dürfen als Tränkesysteme nur Nippeltränken mit Auffangschalen verwendet werden. Im eingestreuten Bereich dürfen keine Tränken angebracht werden. Komplexere Massnahmen sind bei grossen Ställen mit hohem Schadstoffaustrittpotential nötig (Baugesuche und Raumplanung für weitere Informationen). Für emissionsmindernde Ausbringverfahren werden Ressourceneffizienzbeiträge ausgerichtet.

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