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Die Erhöhung oder Errichtung von Grundpfandrechten auf landwirtschaftlichen Grundstücken oder Gewerben ist bewilligungspflichtig. Gemäss Art. 73 BGBB dürfen landwirtschaftliche Grundstücke nur bis zur Belastungsgrenze mit Grundpfandrechten belastet werden.

Collage mit Schweizer Banknoten

Die Belastungsgrenze gilt nicht für die gesetzlichen Grundpfandrechte nach Art. 808 und 810 ZGB sowie für die gesetzlichen Grundpfandrechte nach kantonalem öffentlichen Recht nach Art. 836 ZGB .

Weiter fallen nicht unter die Belastungsgrenze:

  • Grundpfandrechte für Bodenverbesserungen,
  • Grundpfandrechte zur Sicherung von Darlehen, die als Betriebshilfe oder Investitionskredite gewährt werden (Grundpfandrechte der Aargauischen Landwirtschaftlichen Kreditkasse, Aarau; www.alkaarau.ch (öffnet in einem neuen Fenster)),
  • Grundpfandrechte zur Sicherung von Darlehen, die der Bund oder ein Kanton aufgrund der Gesetzgebung über die Wohnbauförderung gewährt oder verbürgt, soweit die Wohnungen den Bedürfnissen des Betriebes dienen,
  • Grundpfandrechte in Form von Grundpfandverschreibungen zur Sicherung des Gewinnanspruchs der Miterben und des Veräusserers.

Wichtig

Landwirtschaftliche und nichtlandwirtschaftliche Grundstücke dürfen gemäss Art. 74 Abs. 2 BGBB nicht gemeinsam verpfändet werden. Keine Belastungsgrenze besteht für Grundstücke unter 25 Aren.

Vorgehen

An Landwirtschaft Aargau ist der abgeschlossene Pfandvertrag zusammen mit einer aktuellen und detaillierten Ertragswertschätzung zur Bewilligung einzureichen.