Objekttypen & Vernetzungsmassnahmen

Der Objekttyp bezeichnet die Nutzungsart einer Biodiversitätsförderfläche im Programm Labiola. Zur Vernetzung der Biodiversitätsförderflächen müssen auf den Objekttypen spezifische Vernetzungsmassnahmen umgesetzt werden.

Vernetzte Kulturlandschaft

Objekttypen mit Bewirtschaftungsauflagen

Die Wahl der Objekttypen erfolgt in einem Beratungsgespräch zwischen einer Fachperson der Agrofutura AG (öffnet in einem neuen Fenster) und der Landwirtin oder dem Landwirten. Dabei werden die ökologischen Zielsetzungen ebenso berücksichtigt wie die betriebsspezifischen Möglichkeiten und Präferenzen der Landwirtin oder des Landwirten. Für jeden Objekttyp sind Bewirtschaftungsauflagen festgelegt (zum Beispiel bei Fromentalwiese: Verzicht auf Mähaufbereiter, früheste Schnittzeitpunkte bei der ersten Nutzung, 2 Schnitte obligatorisch; vgl. Richtlinien Bewirtschaftungsverträge Biodiversität 2014 (PDF, 32 Seiten, 1.3 MB)).

Vernetzungsmassnahmen

Die Voraussetzung für Vernetzungsbeiträge ist neben den gesamtbetrieblichen Anforderungen die Umsetzung von Vernetzungsmassnahmen auf den Objekttypen. Auf jedem Vertragsobjekt muss i.d.R. eine Vernetzungsmassnahme umgesetzt werden. Pro Objekttyp steht eine festgelegte Auswahl solcher Massnahmen zur Verfügung. Zum Beispiel ist das Stehenlassen eines Rückzugsstreifens eine Vernetzungsmassnahme bei extensiv genutzten Wiesen (vgl. Richtlinien Bewirtschaftungsverträge Biodiversität 2014 (PDF, 32 Seiten, 1.3 MB)).