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Erträge und Steuerfuss

Ertrag der Erfolgsrechnung 2019 nach Sachgruppen

Ertrag nach Sachgruppen 2019 Bild vergrössern
Ertrag nach Sachgruppen 2019. © Kanton Aargau

Der Kanton Aargau wies im Jahr 2019 Erträge von insgesamt 5,59 Milliarden Franken aus. Davon waren 2,55 Milliarden Franken oder 46 Prozent kantonale Steuererträge. Bei 1,77 Milliarden Franken oder 32 Prozent handelte es sich um Transfererträge, das heisst vorwiegend um Beiträge von Bund (z. B. Beiträge an die Prämienverbilligung) und Gemeinden (z. B. Beiträge an Schulen). Zudem werden darunter auch die Beiträge aus dem nationalen Finanzausgleich sowie Ertragsanteile aus der direkten Bundessteuer oder der Verrechnungssteuer subsummiert.

Steuererträge

Steuererträge des Kantons 2019 Bild vergrössern
Steuererträge des Kantons 2019. © Kanton Aargau

Von den Steuererträgen 2019 stammten drei Viertel (rund 1,9 Milliarden Franken) von natürlichen Personen und 15 Prozent (rund 382 Millionen Franken) von juristischen Personen. Die übrigen 10 Prozent der Steuererträge (rund 266 Millionen Franken) umfassen unter anderem Erbschafts- und Schenkungssteuern, Grundstückgewinnsteuern sowie Motorfahrzeugabgaben.

Steuerfuss

Entwicklung Steuerfuss 2007–2019 Bild vergrössern
Entwicklung Steuerfuss 2007–2019. © Kanton Aargau

Die Steuerbelastung wird unter anderem durch den Steuerfuss bestimmt. Seit 2007 konnte der Steuerfuss der Kantonssteuer bei den natürlichen Personen leicht und bei den juristischen Personen deutlich reduziert werden. Die Werte lagen 2019 bei 112 beziehungsweise 119 Prozentpunkten. Der ausgewiesene Steuerfuss umfasst dabei die ordentliche Kantonssteuer, den Spitalsteuerzuschlag sowie – bei den juristischen Personen – den Kantonssteuer- und den Finanzausgleichszuschlag. Aufgrund des hohen Bestandes in der Spezialfinanzierung Finanzausgleich war der Finanzausgleichszuschlag in den Jahren 2010 bis 2014 nicht nötig; seit 2015 liegt er bei 5 Prozentpunkten. Die Erhöhung von 109 auf 112 Prozentpunkte des Steuersatzes für natürliche Personen im Jahr 2018 ist auf den Steuerfussabtausch mit den Gemeinden zurückzuführen.

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