Holzproduktion

Holzernte

Querschnitt eines Hackholzhaufens Bild vergrössern
Hackholz Staat: Hackholz aus dem Staatswald Möhlin. (© Kanton Aargau)

Jährlich werden rund 30'000 m³ Holz aus dem Staatswald genutzt. Die geernteten Holzsortimente haben sich verändert: Heute wird 20 % mehr Brennholz verkauft als vor zehn Jahren. Der Holzmarkt für Stammholzsortimente wurde dagegen ungünstiger, es wird nur noch knapp die Hälfte der Holzernte als Stammholz abgesetzt.

Naturnahe Waldbewirtschaftung

Bergahornkeimlinge Bild vergrössern
Naturverjüngung: Wie bei diesem Bergahorn wird im Staatswald auf Naturverjüngung gesetzt. (© Kanton Aargau)

Die Staatswaldbewirtschaftung ist allgemein dem naturnahen Waldbau und der Biologischen Rationalisierung verpflichtet. In der Regel wird der Wald natürlich verjüngt, nur ausnahmsweise wird gepflanzt (Ausnahme Pflanzung).

Der Bodenschutz (öffnet in einem neuen Fenster) wird bei der Waldpflege und Holzernte nach modernsten Richtlinien umgesetzt. Aktuell wird in den Staatsforstbetrieben die Feinerschliessung auf der ganzen Waldfläche per GPS (Global Positioning System) dokumentiert.

Zertifizierung

Holz aus dem Staatswald trägt das PEFC-Label (öffnet in einem neuen Fenster) (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) und das FSC-Label (öffnet in einem neuen Fenster) Forest Stewardship Council). Diese Organisationen bürgen für eine umwelt- und sozialverträgliche sowie wirtschaftliche Waldbewirtschaftung.