Wasserqualität

Zur Verbesserung der Wasserqualität von Oberflächengewässern werden in verschiedenen Bereichen Massnahmen getroffen:

  • Abwasserreinigung
  • Siedlungsentwässerung
  • Landwirtschaft

Um die Wirkungen der Massnahmen zu kontrollieren, finden gezielte Untersuchungen statt. So können die Auswirkungen der jeweiligen Belastung auf das Gewässer (Immission) erkannt werden. Seit Mitte der 1990er-Jahre wurden viele Abwasserreinigungsanlagen (ARA) mit weitergehenden Reinigungsverfahren ausgerüstet und kleinere Anlagen aufgehoben. Dank der Sanierung von Abwasserreinigungsanlagen hat sich die Wasserqualität der betreffenden Vorfluter markant verbessert.

Gewässerverschmutzungen sind oft die Folge fehlender Sorgfalt (Gewässer- schutzgesetz (GSchG), Art. 3). Neben der Ermittlung der Verursacher und Sofortmassnahmen durch die Schadendienstorganisationen ist die Analyse der Vorfälle ein wichtiges Hilfsmittel, um Problembereiche und Handlungsbedarf zu erkennen.

Wenn die Reduktion der Belastung an der Quelle keine ausreichenden Verbesserungen bringt (GSchG, Art. 28), ist es sinnvoll, Massnahmen im Gewässer selbst zu treffen. Der Hallwilersee wird beispielsweise seit mehr als 25 Jahren erfolgreich belüftet.