Belastete Standorte untersuchen und sanieren

Belastete Standorte können unsere Lebensgrundlagen gefährden, insbesondere das Grundwasser. Deshalb gehört das Untersuchen dieser Verunreinigungen des Untergrunds, das Bewerten und Sanieren dieser Standorte zu den wichtigen Umweltschutzmassnahmen.

Bagger und Radlader beim Aushub bis ins Grundwasser
Sanierung eines belasteten Standorts bis ins Grundwasser (© Kanton Aargau)

Belastete Standorte, von denen eine Gefährdung ausgeht, müssen saniert werden, bevor sie grösseren Schaden anrichten. Die Sektion Abfallwirtschaft, Altlasten, Umweltlabor und Oberflächengewässer der Abteilung für Umwelt sorgt dafür, dass solche Standorte untersucht und bei Bedarf saniert werden.

Mit Artikel 32c des Umweltschutzgesetzes hat das eidgenössische Parlament den Kantonen für diese Aufgabe klare Grundlagen geschaffen. Weitere Einzelheiten sind in der Altlasten-Verordnung geregelt.

Neben den grossen Sanierungsfällen (bspw. Sondermülldeponie Kölliken) werden in den nächsten Jahren viele kleinere Sanierungen durchgeführt werden müssen. Bei Bauvorhaben auf belasteten Arealen werden grosse Mengen belastetes Aushubmaterial und belastete Bausubstanz anfallen, dessen umweltgerechte Entsorgung sichergestellt werden muss.