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Kanton Aargau

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Kataster der belasteten Standorte

Der Kataster der belasteten Standorte (KBS) ist eine Informationsquelle über Schadstoffbelastungen des Untergrundes, die aufgrund früherer Nutzungen entstanden sind. Er dient dazu, einen nötigen Handlungsbedarf zum Schutz der Umwelt festzustellen.

Im KBS sind die ehemaligen Abfalldeponien, Gewerbe- und Industriebetriebe bestimmter Branchen sowie Unfallstandorte des Kantons Aargau systematisch nach einheitlichen Kriterien erfasst. Er besteht aus einer Datenbank und einer elektronischen Plangrundlage im Aargauischen Geographischen Informationssystem (AGIS). Der KBS umfasst rund 2'500 Standorte.

Folgende Angaben sind im KBS erfasst, soweit sie ermittelt werden konnten:

  • Lage und Ausdehnung des Standorts
  • Art und Menge der an den Standort gelangten Abfälle oder Stoffe
  • Ablagerungszeitraum, Betriebszeitraum oder Unfallzeitpunkt
  • Bereits durchgeführte Untersuchungen und Massnahmen zum Schutz der Umwelt
  • Bereits festgestellte Einwirkungen auf Umweltbereiche wie das Grundwasser
  • Gefährdete Umweltbereiche
  • Überschwemmungen, Brände, Störfälle

Der KBS wird laufend nachgeführt und ist gemäss Umweltschutzgesetz öffentlich zugänglich.

Die Information darüber, ob ein Grundstück im KBS eingetragen ist oder nicht, kann über die Online-Karte zum KBS abgefragt werden. Zudem kann bei der Abteilung für Umwelt für den einzelnen Standort ein Datenblatt angefordert werden.

Ablagerungsstandort

AblagerungsstandortAblagerungsstandort (© Kanton Aargau)Bild vergrössern

Heute überdeckt und überwachsen, waren solche Ablagerungen scheinbar aus den Augen und aus dem Sinn. Der KBS hat sie wieder sichtbar gemacht.

Betriebsstandort

Chemikalienlager eines BetriebsstandortesChemikalienlager eines Betriebsstandortes (© Kanton Aargau)Bild vergrössern

Ohne die heute üblichen Wannen und Schutzschichten konnten Lösungsmittel früher durch Betonböden hindurch in den Untergrund eindringen.

Unfallstandort

UnfallstandortUnfallstandort (© Kanton Aargau)Bild vergrössern

Freigesetzte Stoffe, wie ausgelaufene Mineralöle und Chemikalien, die nach einem Unfall beispielsweise aus technischen Gründen nicht entfernt werden konnten, sind im KBS als Restbelastungen eingetragen.

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