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Ursachen von Gewässerverschmutzungen

Verschmutzungen von Gewässern durch den Eintrag von übermässigen Nähr- und Schadstoffen können nicht nur die Wasserqualität des Oberflächengewässers beeinträchtigen, sondern auch dessen Sedimente, das Grundwasser und die aquatischen Lebewesen sowie Trinkwasserfassungen.

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Ursache von Gewässerverschmutzungen 2008 bis 2017 (© Kanton Aargau)

Werte im Kuchendiagramm der Ursachen von Gewässerverschmutzungen in Prozent (absteigend):

  • 33% Jauche/Siloabwasser
  • 12% unbekannte Ursachen
  • 11% Öl/Benzin/Teer
  • 11% Siedlungsabwasser
  • 11% Baustellenabwasser
  • 10% diverse Ursachen
  • 6% Industrieabwasser
  • 3% Pestizide und Desinfektionsmittel
  • 2% Spülungen Stauräume/weiher und Wasserbau
  • 1% geringe Wasserführung

Die obige Abbildung zeigt den Anteil der Gewässerverschmutzungen nach Ursachen in 10 Kategorien. Die Darstellung beruht auf den Protokollen des Schadendienstes der Abteilung für Umwelt, aufgenommen über einen Zeitraum von 10 Jahren. Die häufigsten Gründe für Gewässerverschmutzungen sind Unachtsamkeit, nicht beachten der Vorschriften und Normen, fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln, nicht betriebstüchtige Anlagen und Unfälle. Jede dritte Gewässerverschmutzung ist statistisch gesehen verursacht durch den unsachgemässen Umgang von Gülle/Siloabwasser. Auch durch die Einleitung von Siedlungsabwasser, Baustellenabwasser und Öl (Heizöl) ereignen sich mehrere Gewässerverschmutzungen jährlich. Gewässerverschmutzungen durch Pestizide sind weder optisch noch geruchlich erkennbar und dürften daher seltener gemeldet werden als beispielweise Verschmutzungen durch Gülle.

Gewässerverschmutzung: Was tun?

Melden Sie eine Gewässerverschmutzung bitte umgehend der Kantonspolizei über die Telefonnummer 117.