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Ursachen von Gewässerverschmutzungen

Übermässige Einträge von Nähr- und Schadstoffen können nicht nur die Wasserqualität der Oberflächengewässer, sondern auch Sedimente, Grundwasser und Trinkwasserfassungen belasten und nachteilige Auswirkungen auf Wasserlebewesen haben.

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Ursache der Gewässerverschmutzungen 2020 in 7 Kategorien (© Kanton Aargau)

Werte im Kuchendiagramm der Ursachen von Gewässerverschmutzungen in Prozent (absteigend):

  • 20% Jauche/Mist/Siloabwasser
  • 28% unbekannte Ursachen
  • 8% diverse Ursachen
  • 0% Desinfektionsmittel/Pestizide
  • 3% Heizöl/Benzin/Minerlöle
  • 8% Siedlungs- und Industrieabwasser
  • 33% Baustellenabwasser

Unachtsamkeit, nicht beachten der Vorschriften und Normen, fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln, nicht betriebstüchtige Anlagen und Unfälle sind die häufigsten Gründe einer festgestellten Gewässerverschmutzung. Pro Jahr ereignen sich etwa 40 Fälle, die gemeldet werden. Die meisten Ereignisse sind auf den Eintrag von Jauche, Baustellenabwasser, Abwasser oder Öle zurückzuführen. Gewässerverschmutzungen durch Pestizide sind weder optisch noch geruchlich erkennbar und dürften daher seltener gemeldet werden als beispielsweise Verschmutzungen durch Jauche.

Im Jahr 2020 ereigneten sich 36 Gewässerverschmutzungen. Ein Drittel betraf die Einleitung von Baustellenabwasser, ein Fünftel den Eintrag von Jauche ins Gewässer. Bei jedem vierten Fall war die Ursache der Gewässerverschmutzung unbekannt.

Gewässerverschmutzung: Was tun?

Melden Sie eine Gewässerverschmutzung bitte umgehend der Kantonspolizei über die Telefonnummer 117.