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Tag gegen Lärm

In der Schweiz findet der Tag gegen Lärm immer am letzten Mittwoch im April statt. Diskutiert wird jeweils ein Schwerpunkt zum Thema Lärm. Der Tag gegen Lärm wird im Kanton Aargau durch die Abteilung Tiefbau und die Abteilung für Umwelt unterstützt.

Tag gegen Lärm 2018 – Lärm stinkt! Lärmberatungsstand am 25.4.2018 in Aarau

Plakat - Lärm stinkt
Lärm stinkt! (© Umsicht, Agentur für Umwelt + Kommunikation)

Lärm stört, macht uns krank und kostet. Und Lärm geht uns alle an – als Betroffene und als Verursacher. Am Tag gegen Lärm vom Mittwoch, 25. April 2018, stehen in der Schweiz unter dem Motto "Lärm stinkt!" die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Lärm im Fokus – insbesondere der Verkehrslärm und der Nachtlärm.

In der Schweiz ist in der Nacht jede sechste Person schädlichem oder lästigem Strassenverkehrslärm ausgesetzt, am Tag jede fünfte - das gilt auch für den Kanton Aargau. Bevor der Kanton das Programm zur Strassenlärmsanierung in Angriff nahm, waren nachts rund 120'000 Personen vor übermässigem Strassenverkehrslärm betroffen, tagsüber sogar 140'000 Personen. Nach Beendigung des Sanierungsprogrammes werden ungefähr 20'000 Personen dauerhaft unter dem Immissionsgrenzwert der Lärmschutz-Verordnung leben, der eine Lärmsanierung auslöst. Gleichzeitig profitieren rund 140'000 Personen vom konsequenten Einbau lärmarmer Strassenbeläge im Kanton Aargau.

Am Tag gegen Lärm vom Mittwoch, 25. April 2018, organisiert das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) an der Bahnhofstrasse vor der Handelsschule KV in Aarau einen Lärm-Beratungsstand. Zwischen 10.00 und 15.00 Uhr beantworten die Lärmspezialistinnen und -spezialisten der Abteilung Tiefbau und Abteilung für Umwelt alle Fragen rund um das Thema Lärm.

Tag gegen Lärm 2017 - Ruhe fördert!

Am Tag gegen Lärm 2017 standen die Auswirkungen von Lärm auf Kinder im Fokus. Lärm beeinträchtigt die Entwicklung unserer Kinder. Darum war das Motto am Tag gegen Lärm 2017: "Ruhe fördert!"

Die Abteilung für Umwelt des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat den Tag gegen Lärm 2017 zum Anlass genommen, um Kinder zu fragen, was sie unter Ruhe verstehen, beziehungsweise wie und wo sie Ruhe finden.

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Laute und ungewohnte Geräusche waren schon zu Urzeiten ein Zeichen für Gefahr. Der Körper wird deshalb bei Lärm in Alarmbereitschaft versetzt und bereitet sich auf Flucht vor. Heute sind unser Leben und die Rahmenbedingungen zwar anders, doch unser Körper reagiert immer noch gleich. Bei übermässigem Lärm kommt es zur Ausschüttung von Stresshormonen. Erhöhte Wachsamkeit sowie ein Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz sind die Folge. Der Körper gewöhnt sich nicht an Lärm – trotz subjektiv gegenteiligem Eindruck. Sind wir oft Lärm ausgesetzt, kann dieser den Körper krank machen.

Betroffen sind nicht nur Erwachsene sondern auch Kinder. Lärm kann Kinder krank machen. Krach kann sich negativ auf ihre Entwicklung und die schulischen Leistungen auswirken. Als Folge chronischer Lärmbelastung können körperliche und seelische Stressreaktionen auftreten.

Ruhe hingegen fördert das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Lernfähigkeit von Kindern.

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