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Bewilligung für die Erdwärmenutzung mit Erdwärmesonden beantragen

Damit Sie Erdwärme mit Erdwärmesonden nutzen dürfen, benötigen Sie eine Bewilligung. Zur Standortanalyse und Gesucherstellung steht eine online Eignungskarte Erdwärme (genannt iEWS) zur Verfügung.

Ablauf

  1. Klären Sie im iEWS (öffnet in einem neuen Fenster) (Benutzer-Tool für Erdwärme) ab, ob am gewünschten Standort eine Erdwärmenutzung mit Erdwärmesonden realisierbar ist.
  2. Nutzen Sie das iEWS für die Gesucherstellung.
  3. Stellen Sie die Beilagen zusammen.
  4. Senden Sie das erstellte Gesuch und die Beilagen an die Gemeinde (im Doppel).

Benötigte Unterlagen

  • Situationsplan 1:500 (Kartenausschnitt im Gesuch auf Seite 3) mit Vermassung des Bohrstandortes ergänzen und falls erforderlich weitere Bohrstandorte eintragen.
  • Hydrogeologischer Bericht falls notwendig (Eignungskarte Erdwärme)
  • Falls verlangt, ist das begleitende Geologiefachbüro auf dem Gesuch anzugeben
  • Pro Heizsystem mit Wärmepumpenanlage ist ein eigenes Gesuch einzureichen (die Zuordnung der Erdsonden muss klar ersichtlich sein)

Fristen & Termine

Beachten Sie, dass Gesuche für Erdwärmesonden bis zum Erhalt der Bewilligung bis zu vier Wochen benötigen (inklusive Postweg).

Kosten

Bewilligungsgebühr:
a) bei vollständig eingereichtem Gesuch 200 Franken
b) übersteigt der Zeitaufwand für die Ausstellung der Bewilligung den "normalen" Arbeitsumfang, behalten wir uns vor, die effektiven Kosten gemäss Wassernutzungsabgabendekret (WnD) (öffnet in einem neuen Fenster) in Rechnung zu stellen.
c) Gesuche, die mit dem "alten" Gesuchsformular eingereicht werden, übersteigen den "normalen" Zeitaufwand und werden mit einer höheren Gebühr verrechnet.

Formulare & Online-Dienstleistungen

iEWS (öffnet in einem neuen Fenster) (online Gesucherstellung für Erdwärmenutzung)

Vorlage für Erfassung der Messdaten (XLSX, 31 KB) (Bohrlochvermessung)

Begleitung von Erdwärmesonden durch die Nagra

Für die Beurteilung der Sicherheit von geologischen Tiefenlagern werden erdwissenschaftliche Daten zum geologischen Untergrund benötigt. Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hat die Aufgabe, diese Daten zu erheben, indem sie Untersuchungen durchführt, sich an Arbeiten und Untersuchungen Dritter beteiligt sowie erdwissenschaftliche Daten Dritter beschafft. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Auswahlverfahrens für geologische Tiefenlager, dem "Sachplan geologische Tiefenlager", welches vom Bundesamt für Energie (BFE) geleitet wird.

Begleitung von Erdwärmesondenbohrungen durch die Nagra

Rechtliche Grundlagen

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