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Die Wirkung auf den Menschen

Die Wirkung der nichtionisierenden Strahlung (NIS) auf den Menschen ist trotz intensiver Forschung noch nicht bis ins letzte Detail geklärt.

Flachdach mit einem Stahlmasten mit verschiedenen Mobilfunkantennen
Stahlmasten mit Mobilfunkantennen (© Kanton Aargau)

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) dokumentiert in seinem neusten Bericht von 2007 den Stand der NIS-Forschung im Hochfrequenzbereich zwischen Ende 2002 und September 2006. Das Ergebnis ist ernüchternd: Auch 11 Jahre nach Inkraftsetzung der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) ist die Datenlage für die Beurteilung der Gesundheitsrisiken durch Hochfrequenzstrahlung nicht wesentlich besser geworden.

Nach streng wissenschaftlichen Massstäben wurden keine neuen Gesundheitsrisiken unterhalb der Immissionsgrenzwerte der ICNIRP (Internationale Strahlenkommission) nachgewiesen. Im Widerspruch dazu gibt es aber Hinweise auf eine Gefährdung der Gesundheit und eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens bei NIS-Belastungen unterhalb der Immissionsgrenzwerte, teilweise bis hinunter in den Bereich der Anlagegrenzwerte. Der Anlagengrenzwert muss überall dort, wo Menschen sich über längere Zeit aufhalten, und für jede Anlage separat eingehalten werden.

Sollten die laufenden medizinwissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, dass die heutigen Anlage- und Immissionsgrenzwerte verschärft werden müssen, so ist in der NIS-Verordnung, Artikel 7, eine Sanierungspflicht bestehender Anlagen vorgesehen.

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