Eignungskarte Erdwärme

Die Eignungskarte Erdwärme vereinfacht das Bewilligungsverfahren für die Nutzung der Erdwärme. Die Karte zeigt, in welchen Gebieten welche Art der Wärmenutzung möglich beziehungsweise nicht möglich ist. Das iEWS (Benutzer-Tool für Erdwärmenutzung) fasst die Beurteilung des Standorts zusammen und gibt Auskunft über den beurteilten Tiefenbereich, die Gründe und weitere Hinweise.

Informationen zur Legende

Nutzung durch Grundwasser

In blau eingefärbten Gebieten sind Grundwasserwärmepumpen möglich.
blaue Fläche

In diesem Gebiet sind Grundwasserwärmepumpen möglich, jedoch keine Erdwärmesonden. Die Gesuche für Sondierbohrungen und Pumpversuch können ohne vorherige Anfrage der Abteilung für Umwelt eingereicht werden.

Nutzung durch Erdwärmesonden

In gelb eingefärbten Gebieten sind Erdwärmesonden möglich.
gelbe Fläche

In diesem Gebiet sind Erdwärmesonden möglich. Die erlaubte Bohrtiefe und Bedingungen sind aus der Beurteilung Erdwärmenutzung zu entnehmen. Die Standorteigenschaften sowie die Hinweise erläutern die Bedingungen. Gesuche für die Erdwärmesonden können im Web-Tool iEWS erstellt und im Doppel an die Gemeindeverwaltung eingereicht werden.

Erdwärmenutzung nicht möglich

In rot eingefärbten Gebieten ist keine Erdwärmenutzung möglich.
rote Fläche

Keine Erdwärmenutzung möglich (Grundwasserschutzzonen, Grundwasserschutzareale, Salzvorkommen, Thermalquellen, geologische Risiken, ...)

Beurteilung Erdwärmenutzung

Die Beurteilung gilt für eine gewisse Bohrtiefe (Beispiel: 0–100 Meter) und ist aufgeteilt in folgende Kategorien.

Hinweis blau: "Nur Grundwasserwärmepumpen möglich"

Der Standort liegt über einem Grundwasservorkommen. Deshalb kommt nur eine Grundwasserwärmenutzung in Frage; Erdwärmesonden sind nicht zulässig.

Hinweis grün: "Erdwärmesonde (EWS) möglich"

Im angegebenen Tiefenbereich kann ohne Gutachten und ohne geologische Begleitung eine Erdwärmesonde abgeteuft werden.

Hinweis gelb: "Erdwärmesonde (EWS) mit geologischer Begleitung möglich"

Eine Erdwärmesonde (EWS)ist nur mit einer hydrogeologischen Begleitung der Bohrarbeiten möglich.

Hinweis orange: "Erdwärmesonde (EWS) mit geolgischem Gutachten und geologischer Begleitung möglich"

Die Realisierbarkeit und Bohrtiefe von Erdwärmesonden (EWS) muss vorgängig in einem hydrogeologischen Gutachten abgeklärt werden. Später ist die geologische Begleitung der Bohrarbeiten erforderlich.

Hinweis rot: "Keine Erdwärmenutzung möglich"

Keine Erdwärmenutzung möglich (Grundwasserschutzzonen, Grundwasserschutzareale, Salzvorkommen, Thermalquellen, geologische Risiken, ...)

Mehr zum Thema

Anleitung zu den Online-Karten (PDF, 12 Seiten, 583 KB)

In der Nähe von privaten und öffentlichen Quellen sind die Quellenrechte zu beachten. Privates Quellenrecht wird über Artikel 706 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (SR 210) (öffnet in einem neuen Fenster) geregelt.

Belastete Standorte: Bei Verdacht auf belastete Standorte ist eine Auskunft mit dem Formular Kataster-Auskünfte einzuholen.

Archäologische Fundstellen: Ein Abgleich mit archäologischen Fundstellen wird nicht von der kantonalen Fachstelle vorgenommen; dafür ist der Gemeinderat verantwortlich. Auskunft erteilt auch die Kantonsarchäologie in Brugg (Tel.: 056 462 48 11).

Ergänzende Informationen zur Standortbeurteilung für die Nutzung von Erdwärme (PDF, 140 KB)