Schutzgebiete

Der Kanton Aargau hat unterschiedlichste Naturperlen zu bieten: von trockenen Wiesen über Amphibientümpel, vom kleinräumigen Hochmoor bis zum grossflächige Wasser- und Zugvogelreservat.

Der Kanton Aargau ist trotz hoher Besiedlungs- und Nutzungsdichte in einzelnen Regionen noch reich an biologisch hochwertigen Lebensräumen, in erster Linie im Jura (trockene Magerwiesen) und im Reusstal (Moore und andere Feuchtwiesen). Gebiete, die für die Erhaltung dieser Lebensgemeinschaften mit seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten besonders bedeutsam sind, werden mit der Raumplanung (Nutzungsplanung) als Schutzzonen ausgewiesen.

Je nach Blickwinkel lassen sich mehrere Schutzgebietskategorien definieren. Unterteilungen sind möglich nach dem Lebensraumtyp (zum Beispiel Wiesentypen), dem Schutzzweck (wenn bestimmte Artengruppen im Vordergrund stehen, z.B. die Amphibien), der Rechtsgrundlage (kantonaler Richtplan, kommunale Nutzungsplanung Kulturland, Landschaftsschutzdekret) oder der zuständigen Behörde (Gemeindeversammlung, Kantonsparlament).