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Rekultivierte Kiesgruben

Nach dem Kiesabbau werden die Gruben rekultiviert und stehen anschliessend für Nutzungen der Land- oder Forstwirtschaft und des Naturschutzes zur Verfügung.

Die grössten Kiesreserven im Aargau liegen unter den besten Ackerböden. Aus landwirtschaftlicher Sicht ist es deshalb das Ziel, die Kiesgruben nach dem Abbau möglichst rasch wieder der landwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Nach der Auffüllung der Gruben mit sauberem Aushubmaterial wird der Boden, mit dem Ziel möglichst den Ausgangszustand wiederherzustellen, sorgfältig aufgebaut.

Aus Sicht des Naturschutzes ist es wichtig, den während des Abbaus entstandenen ökologischen Wert in die neue Situation zu überführen. Im Sinne des ökologischen Ausgleichs werden dazu auf der rekultivierten Fläche Dauerbiotope geschaffen. Wird für den ökologischen Ausgleich die Branchenvereinbarung nicht angewendet sind dafür 15 Prozent der Abbaufläche zur Verfügung zu stellen. Als besonders wertvoll gelten Magerwiesen mit einer grossen Artenvielfalt, die extensiv gepflegt und als Biodiversitätsfläche angerechnet werden können. Um diese Artenvielfalt auf Dauer zu ermöglichen, ist es wichtig, diese Flächen nährstoffarm zu gestalten. Die Nutzung als Magerwiese steht derer als Landwirtschaftsfläche nicht entgegen. Für die landwirtschaftliche Nutzung ist es jedoch wesentlich, dass die rekultivierte Fläche als landwirtschaftliche Nutzfläche (LN) anerkannt wird und somit Direktzahlungen beantragt werden können. Um dies zu erreichen, müssen diverse Kriterien erfüllt werden. Dazu gibt das folgende Merkblatt Auskunft.

Empfehlung: Anforderungen an rekultivierte Flächen für die Anerkennung als ökologische Ausgleichsflächen (PDF, 2 Seiten, 259 KB)

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