Arten und Lebensräume

Zustand und Entwicklung der Biodiversität in der Schweiz zeigt kein gutes Bild: Fast die Hälfte der Lebensraumtypen und über ein Drittel aller untersuchten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sind gefährdet. Verantwortlich dafür ist vor allem die intensive Landnutzung, die zu wenig Rücksicht auf die Biodiversität nimmt.

Erhaltung und Förderung einer hohen Biodiversität erfordern Massnahmen auf unterschiedlichen Ebenen. Dazu gehören Schutz und Aufwertung von hochwertigen Lebensräumen, aber auch der gezielte Schutz von gefährdeten oder seltenen Arten. Mit Dauerbeobachtungen und Erfolgskontrollen werden die Wirkungen der Massnahmen gemessen, um sie bei Bedarf zu optimieren.

Gebietsfremde invasive Tiere und Pflanzen (invasive Neobiota) wirken unterschiedlich auf die Biodiversität und erfordern deshalb spezifische Massnahmen. Auch der Klimawandel hat einen Einfluss und muss beim Biodiversitätsmanagement berücksichtigt werden.