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Wildegg-Brugg

Das Auengebiet von Wildegg bis Brugg misst 315 Hektaren und gibt Einblick in typische Elemente einer natürlichen Aue. Es führt vom träge fliessenden Stauabschnitt bei Holderbank bis zur alten Aarebrücke in Brugg, wo sich das Flussbett auf eine nur 12 Meter breite Schlucht verengt. Im Stierenhölzli bei Schinznach Bad steht der einzige Aargauer Auen-Föhrenwald.

Die Pflanze "Akeleiblättrige Wiesenraute" ist in diesem Bild in Blüte zu sehen. Bild vergrössern
Im aufgelichteten Föhrenwald blüht die seltene Akeleiblättrige Wiesenraute (© Oekovision GmbH, Widen)

Zwischen Wildegg und Brugg rückt der Jura mit seinen Ausläufern der Aare näher. Von den Anhöhen blicken Burgen und Schlösser ins Tal. Der Stausee des Kraftwerks Wildegg-Brugg, der bis zum Hauptwehr in Schinznach Bad reicht, bestimmt das Bild in der ersten Hälfte des Flussabschnitts. Danach teilt sich der Fluss in einen künstlichen Kanal und in die Alte Aare. Entlang dieses Seitenarms entfaltet sich die Auendynamik mit Weich- und Hartholzauen, Kiesinseln und Sandbänken.

Markante Renaturierungsprojekte Wildegg-Brugg

Das Aquatische System besteht aus einem seichten Gewässer. An den Rändern wächst Schilf. Teilweise ragen kleinere Bäume auf. Bild vergrössern
Aquatisches System unter Viadukt Nationalstrasse A3, Schinznach-Bad (© Oekovision GmbH, Widen)
  • Aquatisches System unter dem Viadukt der Nationalstrasse A3
  • Strängli im Umiker Schachen revitalisiert
  • Badkanal unterhalb Schinznach verlängert durch Neuanlegung des Wildibachs (1300 m)

Bis 100 Jahre alte Föhren

Das Bild zeigt einen Waldweg und die Sicht in den Wald mit den efeubewachsenen Föhren. Bild vergrössern
Alter Föhrenbestand im Stierehölzli, Schinznach Bad (© Oekovision GmbH, Widen)

An der Alten Aare bei Villnachern steht im Stierenhölzli der einzige Wintergrün-Föhrenwald im Aargau. Die Bäume sind bis zu 100 Jahre alt. Föhren sind Harthölzer. Sie wachsen in Auengebieten dort, wo es Weichhölzern wie der Weide zu trocken wird. Im Zuge der Renaturierungsmassnahmen wurde der stark eingewachsene Wald aufgelichtet. Seither wird er jeweils im Herbst beweidet.

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