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Auen an Aabach und Wyna

Am Aabach und an der Wyna finden sich zwei Gebiete, deren Renaturierung bisher noch nicht umgesetzt wurde. Sie wurden im aargauischen Richtplan von 2011 zur Vororientierung festgelegt. Die beiden Gebiete besitzen grosses Potenzial zur Entstehung von Auen und liegen ausserdem innnerhalb kantonal bedeutender Wildtierkorridore.

Luftaufnahme des Gebiets zwischen Hallwil und Seon, auf der viel landwirtschaftliche Fläche zu sehen ist. Durch diese fliesst der Aabach in seinem Kanalbett. Bild vergrössern
Zwischen Hallwil und Seon ist der Aabach in ein enges Kanalbett gezwängt. (© Oekovision GmbH, Widen)

Im Aabachtal zwischen Hallwil und Seon wand sich der Bach bis zur Melioration in den 1930er Jahren in vielen Mäandern durch eine ausgedehnte Streufläche. Heute fliesst er durch ein starres Kanalkorsett. Parallel zur Erstellung von Bauten, um den Wildwechsel sicher zu gestalten, könnte der Kanal zurückgebaut werden. So würde der Aabach die Uferzonen bei Hochwasser wieder überfluten, es könnten sich neue Mäander bilden, Riedwiesen entstünden und Wildtiere fänden auf diesem Abschnitt des Wildtierkorridors viele Versteckmöglichkeiten.

Eine ähnliche Ausgangslage bietet sich im Wynental auf Gränicher Ortsgebiet zwischen Teufenthal und Bleien. Auf dieser für Wildtiere wichtigen West-Ost-Passage müssen Tiere zur Querung des Tals eine Kantonsstrasse, eine Eisenbahnlinie und ausgeräumte Ackerflächen überwinden. Hier ist der Bau einer gefahrlosen Querung der Verkehrsachsen vorgesehen, kombiniert mit der Renaturierung der Wyna und der Einrichtung einer naturnahen Bachaue.

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