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Umsetzung in die Nutzungsplanung

Gestaltungsplan mit Hochwassergefahrenzonen, Ausschnitt
Gestaltungsplan mit Hochwassergefahrenzonen, Ausschnitt (@ Kanton Aargau)

Hochwasserschutz innerhalb des Siedlungsgebiets

Der Richtplan und das kantonale Baugesetz verlangen, dass in der Nutzungsplanung für den Schutz vor Naturgefahren zu sorgen ist. Dabei wird festgehalten, in welchen Gebieten (Zonen, Ortsteilen) welche Nutzungen zulässig respektive verboten und welche baulichen Anforderungen zu erfüllen sind. Zentrale Planungsgrundlage bildet dabei die Gefahrenkarte Hochwasser.

Empfehlung "Umsetzung der Gefahrenkarte Hochwasser in der Nutzungsplanung" (PDF, 4 Seiten, 562 KB)

Hochwasserschutz ausserhalb des Siedlungsgebiets: Freihaltegebiet Hochwasser

Heute bestehende Überflutungsgebiete ausserhalb des Siedlungsgebiets sind wichtig für den Hochwasserrückhalt oder als zusätzliche Abflusskorridore im Ereignisfall. Solche Gebiete gilt es planerisch zu schützen und von weiterer Bebauung freizuhalten, damit sie ihren Zweck auch zukünftig erfüllen können. Dazu werden die Freihaltegebiete Hochwasser bezeichnet. Gemäss Richtplanbeschluss ist das Freihaltegebiet Hochwasser durch die Gemeinden in die Nutzungsplanung umzusetzen. Das Merkblatt "Hochwasserschutz ausserhalb des Siedlungsgebiets: Freihaltegebiet Hochwasser" bietet dazu eine Hilfestellung.

Muster Bau- und Nutzungsordnung

Die Muster Bau- und Nutzungsordnung (M-BNO) unterstützt die Gemeinden und Planungsfachleute bei der Ausarbeitung der kommunalen Bau- und Nutzungsordnung. Sie enthält unter anderem Mustervorschriften zur Umsetzung der Gefahrenkarte und des Freihaltegebiets in der Nutzungsplanung.