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Gebietsentwicklung "ESP Sisslerfeld"

Im Gebiet des Entwicklungsschwerpunkts (ESP) Sisslerfeld besteht die Chance, ein wertschöpfungsintensives Arbeitsgebiet von überkantonaler Bedeutung zu realisieren. Damit dies gelingt, planen die Gemeinden Eiken, Münchwilen, Sisseln und Stein, der Regionalplanungsverband Fricktal Regio und der Kanton Aargau gemeinsam, wie sich das Gebiet zwischen den Gemeinden zukunftsfähig entwickeln kann. Ziel ist, die Baureife und Marktfähigkeit künftiger Baufelder im Sisslerfeld herzustellen.

Wichtige Leitlinien für die Gesamtentwicklung sind dabei:

  • Das Sisslerfeld wird im Dialog mit den wichtigen Anspruchsgruppen entwickelt.
  • Die Entwicklung schafft einen Mehrwert für Eigentümerinnen und Eigentümer, Gemeinden und Region.
  • Das Sisslerfeld wird schrittweise, zukunftsgerecht und mit Augenmass entwickelt.
Schema der Lage des Sisslerfelds

Der Prozess

Im Frühling 2019 wurde eine Projektorganisation gebildet, in welcher die betroffenen Gemeinden, der Kanton, die deutschen Behörden sowie Planende den Prozess für die nächsten Jahre leiten. Ziel ist es, Eigentümerinnen und Eigentümer, Beschäftigte und die Öffentlichkeit zu verschiedenen Zeiten im Verfahren miteinzubeziehen. Dies insbesondere im Hinblick auf die durchzuführende Testplanung.

Zeitlicher Ablauf des Projekts

Übersicht Phase 1: Vorbereitung und Beteiligung

Die geplanten Schritte der ersten Phase
Grafik: Kontextplan AG; Icons made by Gregor Cresnar from www.flaticon.com, is licensed by CC 3.0 BY

Als erster Schritt können die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer im Frühling 2019 ihre Anliegen und Absichten einbringen. Die breite Bevölkerung aus Anwohnenden und Beschäftigten im Gebiet wird am 19. Juni 2019 durch ein öffentliches Forum in die Planung eingebunden. Bis Ende 2019 werden durch verschiedene Veranstaltungen, Partizipationsmöglichkeiten und Grundlagenerarbeitungen Leitsätze definiert, welche die Grundlage für das weitere Verfahren bilden.

Übersicht Phase 2: Testplanung zur Entwicklung eines Zielbilds 2040+

Die geplanten Schritte der zweiten Phase
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Die gemeinsame Gebietsentwicklung soll Planungs- und Rechtssicherheit schaffen. Es wird zu prüfen sein, welche Branchen und Angebote zu einem insgesamt attraktiven, breit abgestützten Arbeitsplatzgebiet beitragen können. Angestrebt wird insbesondere eine hohe Wertschöpfung pro Fläche und eine hohe Arbeitsplatzdichte.

Um ein Zielbild 2040+, basierend auf den Leitsätzen, zeichnen zu können, wird eine sogenannte Testplanung durchgeführt. Ab 2020 werden mit mehreren Planungsteams verschiedene Entwürfe und Varianten erarbeitet. Bei Testplanungen handelt es sich um prozessorientierte Verfahren für herausragende planerische Aufgaben. Sie ermöglichen das Finden von Lösungen im Dialog zwischen allen Beteiligten. Der Einsatzbereich ist sehr breit und lässt verschiedene Themenschwerpunkte mit einer unterschiedlichen Vertiefung zu. Jede Testplanung beinhaltet eine spezifische und differenzierte Aufgabenstellung und erfordert deshalb ein massgeschneidertes Vorgehen. Mit der Testplanung können Lösungsansätze und -strategien untersucht, verglichen und selektioniert werden. Bis Ende 2020 sollen die Resultate der Testplanung vorliegen, wie das Zielbild für das Gebiet 2040+ aussehen könnte (Synthese). Unter anderem soll anhand dieses Zielbildes 2040+ abgeschätzt werden, welche Mobilitätsbedürfnisse bei einer vollen baulichen Nutzung entstehen können, so dass die erforderlichen Massnahmen in die Planungsarbeiten integriert werden können.

Übersicht Phase 3: Weiteres Vorgehen zur Vertiefung und Umsetzung

Die geplanten Schritte der dritten Phase
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Über das weitere Vorgehen kann erst am Ende des Testplanungsverfahrens entschieden werden.

Aktuell

Auf dieser Website halten wir Sie über die nächsten Schritte und die aktuellen Erkenntnisse auf dem Laufenden.

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