Fahrende

Der Kanton Aargau berücksichtigt die Bedürfnisse der Fahrenden, indem er – gestützt auf Entscheide des Regierungsrats und des Grossen Rats – eine Fachstelle betreibt und aktiv den Mangel an Halteplätzen angeht.

Obwohl in den letzten Jahren einige Halteplätze saniert und ausgebaut werden konnten, besteht im Aargau weiterhin ein Mangel an Haltemöglichkeiten. Es ist deshalb von grosser Bedeutung, dass Kanton und Gemeinden für die ethnische Minderheit der in der Schweiz wohnhaften aktiv Fahrenden Stand- und Durchgangsplätze zur Verfügung stellen und auch die Möglichkeiten und die Akzeptanz von Spontanhalten fördern. Das Nomadentum bleibt nach wie vor eines der wesentlichen Elemente der kulturellen Identität der Fahrenden und ist unmittelbar mit der Ausübung ihrer verschiedenen Erwerbstätigkeiten verbunden.