Agglomerationspolitik

Kohärente Raumentwicklung der Schweiz - Agglomerationspolitik 2016+

Mit dem Bericht "Agglomerationspolitik des Bundes" vom 19. Dezember 2001 hat der Bundesrat das Startzeichen für ein verstärktes Engagement des Bundes in den Agglomerationen gegeben. Aufgrund der bisher guten Erfahrungen sowie den anhaltenden urbanen Herausforderungen entschied der Bundesrat, die Agglomerationspolitik weiterzuentwickeln und zu konsolidieren.

Agglomerationspolitik 2016+ des Bundes Bild vergrössern
Quelle: Bundesamt für Raumentwicklung ARE

Der Bund möchte Städte, Agglomerationen und Metropolitanräumen als Motoren der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung weiterhin unterstützen und fördern. Die von ihnen erbrachten Leistungen kommen uns allen zugute, so auch dem Umland dieser Räume sowie den ländlichen Gebieten. Folglich konzentrieren sich viele räumliche Herausforderungen im urbanen Raum und die dabei zu bewältigenden Herausforderungen sind beträchtlich:

  • Durch die zunehmende Mobilität parallel zum anhaltenden Wachstum der Siedlungsfläche erschwert sich die Koordination von Siedlung und Verkehr.
  • Die Ressourcenknappheit und der Klimawandel fordert nachhaltige Lösungen in allen Bereichen des Lebens, so auch im Städtebau und in der Freiraum- und Landschaftsentwicklung.
  • Der demografische Wandel sowie die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt und die ändernden Anforderungen an diesen stellen den Zusammenhalt der Gesellschaft auf die Probe.

Es bestehen vielfältige Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen den städtischen, ländlichen und montanen Gebieten. Diese Räume sollen nicht mehr als Gegensätze verstanden werden sondern als sich ergänzende und eng verflochtene Teile einer facettenreichen Schweiz. Im Sinne des Raumkonzeptes Schweiz und mit der Agglomerationspolitik 2016+ möchte der Bund spezifische wie auch gemeinsame Herausforderungen von Stadt und Land angehen und den inneren Zusammenhalt der Schweiz stärken.