Rudolfstetten-Friedlisberg – Umgestaltung Bernstrasse K 127

Der Belag der Kantonsstrasse K 127 befindet sich innerhalb des Projektperimeters in einem schlechten Zustand. Er wurde auf diesem Abschnitt mit Ausnahme eines kurzen Abschnittes (Deckbelagserneuerung im Jahr 2000 auf rund 80 Meter Länge) das letzte Mal im Jahr 1980 erneuert. Er ist stark zerrissen und hat seine Lebensdauer erreicht. Eine Sanierung der Fahrbahn ist somit unabdingbar.

Vollsperrung vom 1. bis 10. Juli 2016

Knapp ein Jahr wurde der rund zwei Kilometer lange Abschnitt der Kantonsstrasse K 127 in Rudolfstetten-Friedlisberg saniert und ausgebaut. Die Bauarbeiten schritten sehr schnell voran, so dass ein Jahr früher als geplant der Deckbelag eingebaut werden konnte. Dazu war eine Vollsperrung vom 1. bis am 10. Juli 2016 nötig.

Während der Vollsperrung wurde der sanierungsbedürftige Abschnitt zwischen dem unteren Zelgrank bis zum Knoten Mutschellen in Stand gestellt. Der bestehende Belag wurde durch einen lärmarmen Belag ersetzt.

Einbau Deckbelag ein Jahr früher als geplant

Dank dem Einsatz aller Beteiligten und parallelem Arbeiten mit mehreren Bauequipen kamen die Bauarbeiten sehr rasch voran. Dadurch konnten die Behinderungszeiten reduziert und der Deckbelag bereits ein Jahr früher als geplant eingebaut werden. Dazu war eine Vollsperrung nötig. Diese dauerte von Freitag, 1. Juli, bis Sonntag, 10. Juli 2016.

Verkehrsführung während der Vollsperrung

Die Sperrung betraf den Abschnitt der K 127 durch Rudolfstetten ab Berikon, Mutschellenknoten bis zur Gemeindegrenze Bergdietikon/Knoten Repischhof. Für Personenwagen erfolgte eine Umleitung via K 263, Oberwil-Lieli – Birmensdorf/ZH – Urdorf/ZH – Dietikon/ZH. Der Schwerverkehr wurde über die Route K 127, Mutschellen/Berikon – Oberwil-Lieli – Birmensdorf/ZH – Urdorf/ZH – Dietikon/ZH geleitet. Die interne Umleitung bzw. die Zufahrt für die Anwohner von Rudolfstetten erfolgte via Mutschellenknoten/K 411 via Bolleri. Die Umleitungen wurden in beiden Kantonsteilen weiträumig signalisiert. Zusätzlich wurde ein Verkehrsdienst eingesetzt.

Plan Verkehrsführung während der Vollsperrung (PDF, 1 Seite, 1.5 MB)

Ausgangslage

Die Bernstrasse K 127 über den Mutschellen ist eine Hauptverkehrsroute zwischen dem Reuss- und dem Limmattal. Durch die parallele Führung der Strasse und der BDWM-Schiene in Rudolfstetten-Friedlisberg hat die Bernstrasse, neben der Beeinträchtigung des beidseitig der Strasse liegenden Wohngebietes durch Immissionen, eine stark trennende Wirkung für das Siedlungsgebiet der Gemeinde.

Im Rahmen verschiedener Ausbauabschnitte wurde in den letzten Jahren der Abstand zwischen der Strasse und der Bahn vergrössert. Dies war vor allem nordöstlich des Bahnhofes Rudolfstetten-Friedlisberg möglich. Südwestlich des Bahnhofes lassen die vorhandenen Platzverhältnisse eine wesentliche Verbesserung nicht zu.

Um die Situation in Rudolfstetten-Friedlisberg und der Region Mutschellen zu verbessern, wurde im Rahmen der Verkehrsstrategie Mutschellen, die Massnahme „Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) Rudolfstetten“ formuliert. Das Betriebs- und Gestaltungskonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg erarbeitet und vom Gemeinderat genehmigt. Es zeigt die baulichen Massnahmen an der Bernstrasse K 127 zwischen der Einmündung der Querstrasse und dem nördlichen Dorfende auf.

Die Massnahmen aus dem Betriebs- und Gestaltungskonzept sollen nun im Rahmen der Erneuerung des Strassenbelages umgesetzt werden.

Umfang des Projektes

Das vorliegende Projekt betrifft den Abschnitt von der Gemeindegrenze zu Bergdietikon bis zum unteren Zelgrank. Es umfasst bauliche und gestalterische Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Sanierung des Strassenaufbaus der Kantonsstrasse K 127 im genannten Abschnitt. Innerhalb des Projektperimeters sind im Betriebs- und Gestaltungskonzept die folgenden wesentlichen baulichen Massnahmen vorgesehen:

  • Neugestaltung der Einmündung Kreuzacker
  • Neugestaltung des Knotens Zentrum
  • Umgestaltung des Knotens Gwindenstrasse
  • Eingangsbremse Nord bei der Einmündung Iten

Ziel

Mit dem Projekt soll einerseits der bauliche Zustand der Strasse verbessert, anderseits die Verkehrssicherheit erhöht und das Ortsbild aufgewertet werden. Es ist vorgesehen, den Verkehr durch geeignete Massnahmen zu verlangsamen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die Gefahrenstellen gestalterisch hervorgehoben werden, um risikoreiche Fahrweise und zu schnelles Fahren zu verhindern.

Das Ziel wird mit verschiedenen gestalterischen Massnahmen im Strassenraum, wie zum Beispiel durch die Reduktion der Fahrbahnbreiten, durch neu gestaltete Verkehrsinseln, durch Eingangspforten und unter anderem durch den Einbau von Rabatten erreicht.

Zusammen mit der Neugestaltung soll auch der Strassenunter- und Strassenoberbau wie folgt saniert werden.

  • Minimale Erneuerung der Strassenunterbaus und Totalersatz des Belages
  • Erneuerung der Randabschlüsse
  • Anpassung der Strassenentwässerung

Stand des Projekts

Am 6. Juni 2016 wurden die Bauphasen Z1, Z2 und Z4 gestartet. Diese Arbeiten dauerten bis Ende Juni 2016. Die Phase Z3 konnte bereits vorgängig umgesetzt werden.

Das Strassenprojekt ist abgeschlossen.

Projektpläne

Bauphasen Z1, Z2 und Z4 (PDF, 1 Seite, 1.6 MB)

Projektfotos

  1. Bild mit der Visualisierung der Neugestaltung bei der Einmündung der Kreuzacker
    Einmündung Kreuzacker
  2. Bild mit Visualisierung der Neugestaltung des Knoten Zentrum
    Knoten Zentrum
  3. Bild mit Visualisierung der Neugestaltung des Knoten Gwindenstrasse
    Knoten Gwindenstrasse
  4. Bild mit der Visualisierung der Neugestaltung der Einfahrtsbremse Nord bei der Einmüdung Iten
    Einfahrtsbremse Nord