Das Projekt

Die Neugestaltung des Schulhausplatzes umfasst eine neue Ordnung der Verkehrsspuren sowie die Aufwertung der Verkehrsebene für Fuss- und Veloverkehr in einer unterirdischen Passage. Kernlement ist der Bustunnel, der die öffentlichen Busse vom Bahnhof Baden her unter dem Schulhausplatz hindurch in Richtung Wettingen führt.

Im Rahmen der Neugestaltung des Schulhausplatzes werden die Verkehrsspuren neu geordnet und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Kernelement ist die Durchleitung der Busse vom Bahnhof stadtauswärts durch die Tunnelgarage. Eine Rampe führt die in Richtung Mellingerstrasse fahrenden Busse nach rechts auf den Schulhausplatz, während die in Richtung Wettingen und Surbtal fahrenden Busse den Schulhausplatz in der zweiten Ebene unterqueren und erst vor der Hochbrücke wieder auftauchen.

Die neue unterirdische Passage Ebene für die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie den Veloverkehr wird grosszügiger und übersichtlicher gestaltet. Läden werden die Passage zusätzlich beleben. Künftig unterqueren Velo- und Fussverkehr den Schulhausplatz in alle Richtungen sicher und unbehelligt vom Autoverkehr. Auf der Strasse bieten Velostreifen und Velowarteräume bei den Ampeln mehr Sicherheit.

Projektvisualisierungen

  1. Blick auf die neu gestaltete Unterführung beim Falken.
    Aufgang Falken
  2. Blick in die Fussgängerunterführung
    Unterführung
  3. Blick auf den neu gestalteten Schlossbergplatz
    Schlossbergplatz
  4. Blick auf den neu gestalteten Cordulaplatz
    Cordulaplatz
  5. Blick in die Fussgängerunterführung
    Unterführung
  6. Blick in die Tunnelgarage
    Tunnelgarage
  7. Übersicht über den Schulhausplatz
    Übersicht

Warum eine Neugestaltung?

Seit der letzten grossen Umgestaltung des Schulhausplatzes vor über 40 Jahren hat sich der Strassenverkehr mehr als vervierfacht. Heute passieren täglich über 46'000 Fahrzeuge und eine Vielzahl von Bussen den Schulhausplatz und machen ihn zum am stärksten belasteten Verkehrsknoten in der Schweiz.

Er hat seine Kapazitätsgrenze längst erreicht, was bereits heute oft zu Rückstaus führt. Zudem weist die Infrastruktur Schäden auf. Nebst einer Sanierung gilt es, den Schulhausplatz an die gegenwärtigen und künftigen Verkehrsbedürfnisse anzupassen.

Auch in Zukunft wird die Region Baden weiterhin wachsen (plus 30'000 Bewohner bis 2025) und damit wird auch die Mobilität weiter zunehmen. Mit dem vorliegenden Projekt können nicht nur die baulichen Schäden behoben, sondern auch die künftigen Mobilitätsbedürfnisse abgedeckt werden.

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