Ausgangslage

Die Gestaltung des Schulhausplatzes Baden genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Die enge Verflechtung der einzelnen Verkehrsströme wird eine Verflüssigung bringen, von der öffentlicher wie individueller Verkehr profitieren wird.

Seit der letzten grossen Umgestaltung des Schulhausplatzes vor über 40 Jahren hat sich der Strassenverkehr mehr als vervierfacht. Heute passieren täglich über 46'000 Fahrzeuge und eine Vielzahl von Bussen des öffentlichen Verkehrs diesen Knoten. Das bedeutet, dass die Kapazitäten an ihre Grenzen stossen. Zudem weist die Infrastruktur Schäden auf. Nebst einer Sanierung gilt es, den Schulhausplatz an die gegenwärtigen und künftigen Verkehrsbedürfnisse anzupassen.

Auch in Zukunft wird die Region Baden weiterhin wachsen (plus 30'000 Bewohner bis 2025) und damit wird auch die Mobilität weiter zunehmen. Mit dem vorliegenden Projekt können nicht nur die baulichen Schäden behoben, sondern auch die künftigen Mobilitätsbedürfnisse abgedeckt werden.Sowohl der Kanton Aargau wie auch die Stadt Baden, gegebenenfalls sogar der Bund, sind bereit, die nötigen Investitionen zu tätigen. Diese Chance gilt es zu nun nutzen.

Bei der Neugestaltung des Schulhausplatzes legen der Kanton Aargau und die Stadt Baden viel Wert auf die Mitwirkung. In mehreren sogenannten öffentlichen Verkehrsforen, Vernehmlassungen und anderen Beteiligungsmöglichkeiten wurden zwischen 2005 und 2010 die Ansprüche an den Schulhausplatz definiert und schrittweise die beste und breit akzeptierte Lösung erarbeitet.