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OASE – Raum Unteres Aaretal

Ein Hauptziel des Regionalen Gesamtverkehrsprojekts OASE ist es, das Untere Aaretal besser an das Nationalstrassennetz anzubinden und so die Attraktivität dieser Region als Wohn- und Wirtschaftsstandort sicherzustellen.

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© Kanton Aargau

Volle Strassen und Züge in den Stosszeiten oder bei starkem Einkaufsverkehr gehören im Unteren Aaretal schon heute zum Alltag – insbesondere von und nach Brugg, Baden, Zürich oder Waldshut. Die Situation wird sich mit wachsender Bevölkerung weiter zuspitzen. Das regionale Gesamtverkehrskonzept OASE geht die Herausforderungen im Ostaargau in der Region gezielt an. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Planungsverbänden Zurzibiet Regio, Baden Regio und Brugg Regio.

Ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit des Unteren Aaretals ist die Erreichbarkeit. Eines der Hauptziele der OASE ist daher die bessere Anbindung des Unteren Aaretals an das Nationalstrassennetz. Das Bahnangebot ins Untere Aaretal / Zurzibiet soll bis 2040 auf einen 15-Minuten-Takt ausgebaut werden. Die Bevölkerungsentwicklung sowie der Angebotsausbau führen auf der Schiene gemäss Prognosen des kantonalen Verkehrsmodells bis 2040 zu dreimal mehr Personenfahrten als heute im Unteren Aaretal.

Die OASE löst im Unteren Aaretal selber keine neuen MIV-Infrastrukturen aus. Die Ziele für das im Unteren Aaretal werden dann am besten erreicht, wenn alle OASE-Massnahmen in den Räumen Brugg-Windisch und Baden-Wettingen nach Plan umgesetzt werden. Mit den Massnahmen des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau - OASE vor allem in den Räumen Brugg-Windisch und Baden-Wettingen sowie dem geplanten Ausbau des Bahnangebots ins Untere Aaretal bleibt das Zurzibiet trotz Bevölkerungs- und Verkehrswachstum gut erreichbar – und damit als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv.

Drittprojekte im Unteren Aaretal ausserhalb des OASE-Konzepts

Rheinübergänge nach Deutschland

Verkehrsentwicklung an der Dauerzählstelle Waldshut Rheinbrücke (SV = Schwerverkehr; KVZ = Kraftfahrzeuge; DTV = Durchnittlicher täglicher Verkehr) Bild vergrössern
Verkehrsentwicklung an der Dauerzählstelle Waldshut Rheinbrücke (SV = Schwerverkehr; KVZ = Kraftfahrzeuge; DTV = Durchnittlicher täglicher Verkehr)

Die Zahlen zur Verkehrsentwicklung über die Rheinbrücke am Grenzübergang Koblenz-Waldshut: Im Jahr 2014 quertentäglich 12'740 Fahrzeuge bzw. 490 Lastwagen den Grenzübergang, 2017 waren es 13'909 (plus 9 Prozent) bzw. 868 (plus 77 Prozent), siehe auch Grafik rechts). Mit der geplanten Schliessung der Lücke auf der deutschen Autobahn A98 zwischen Rheinfelden und Tiengen wird die Belastung an den Grenzübergängen im Kanton Aargau weiter wachsen.

Ob ein zusätzlicher Grenzübergang zweckmässig ist, wird die Planung für eine neue Rheinbrücke am Standort Koblenz im Rahmen einer grenzübergreifenden Organisation zeigen.

In einem ersten Schritt werden die Verkehrsdaten grenzüberschreitend abgeglichen. Falls die Anlage zweckmässig ist, soll die neue Rheinbrücke Koblenz im Richtplan auf die Stufe Festsetzung eingetragen werden. «Koblenz Ost» war bereits im September 2017 im Richtplan auf der Stufe Vororientierung eingetragen worden.

Westumfahrung Station Siggenthal und Verlegung K113 Würenlingen

Aktuelle Richtplanenträge Westumfahrung Siggenthal Station und Verlegung K 113 Bild vergrössern
Aktuelle Richtplanenträge Westumfahrung Siggenthal Station und Verlegung K 113

Für das (kantonale) Strassennetz im Unteren Aaretal und insbesondere im Raum Siggenthal Station ist in der Hauptverkehrszeit die Leistungsgrenze erreicht. Das Siedlungswachstum schreitet voran. Die Verkehrsmenge wird weiter zunehmen. Zur Verbesserung sind bereits verschiedene Massnahmen in Planung (öV-Planungen, Verkehrsmanagement Brugg/Baden, Ausbau Bahnhof Siggenthal usw.). Eines der Hauptziele der Massnahmen des Regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau - OASE ist es, das Untere Aaretal wieder besser an die Autobahn anzubinden.

Für den Raum Siggenthal Station sind die „Westumfahrung Siggenthal Station“ und die „Verlegung K113“ im Richtplan auf Stufe Vororientierung eingetragen (vgl. Abbildung 3). Die Planungen der beiden Vorhaben "Westumfahrung Siggenthal Station" und "Verlegung K 113" werden eng aufeinander abgestimmt. Im Folgenden der aktuelle Stand.

Westumfahrung Siggenthal Station
Text folgt.

Verlegung Kantonsstrasse K113 in Würenlingen
Mit Beschluss des Grossen Rates vom 24. März 2015 zur Anpassung des Siedlungsgebiets (Umsetzung des Raumplanungsgesetzes) wurden in den Gemeinden Villigen und Würenlingen zur Umsetzung der kantonalen Hightech-Strategie und Stärkung des Entwicklungsschwerpunkts 'PSI' auch Erweiterungen des Siedlungsgebiets beschlossen. Neben den beiden Standorten in Villigen, Areal "Paul Scherrer Institut (PSI)" und Areal "PARK INNOVAARE (PIA)", soll ein zusätzliches Areal in "Würenlingen Ost" für die Entwicklung bereitgestellt werden. Mit der Verlegung K113 sollen die Rahmenbedingungen für die Einzonung dieses Areals geschaffen werden.

Für die Verlegung K113 liegt ein Vorprojekt vor. Auf Basis des Vorprojekts "Verlegung" und der Überprüfung der dazugehörigen Umweltsituation (Bericht zur Umweltsituation, BUS) soll die Anlage "Verlegung" im Richtplan festgesetzt werden.

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