Lebensraum-Aufwertungen für Wildtiere

Kleinere oder heimlich lebende Säugetiere wie beispielsweise Iltis oder Hermelin bekommt man nur selten zu Gesicht. Dementsprechend schenkt man ihnen bei ökologischen Aufwertungsmassnahmen oft wenig Beachtung.

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt fördert und koordiniert Lebensraumprojekte für solche Arten. Für die einheimischen, wildlebenden Säugetiere und Vögel stehen für gezielte Lebensraumverbesserungen Mittel aus den Jagdpachtzinseinnahmen zur Verfügung.

Mehrere freiwillige Helfer schichten einen Steinhaufen auf
Steinhaufen: für Wiesel und Reptilien gleichermassen attraktiv (© Kanton Aargau)

Ideen für Aufwertungsmassnahmen können von Jagdgesellschaften, Privatpersonen, Gemeinden, Vereinen oder anderen Organisationen stammen. Das Merkblatt Lebensraumaufwertungen für Wildtiere gibt die Rahmenbedingungen für einen Projektantrag vor. Das ausgefüllte Antragsformular samt Beilagen kann der Sektion Jagd und Fischerei zur Prüfung eingesendet werden. Die Projekte werden in Rücksprache mit anderen kantonalen Fachstellen genehmigt.

Die Sektion Jagd und Fischerei führt in Eigenregie weitere Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen durch. Ein Tätigkeitsbericht informiert ab 2013 jährlich über abgeschlossene Projekte.

Der Projektantrag muss für die erste Einreichung noch nicht komplett ausgefüllt und von allen Parteien unterschrieben sein. Das Projekt wird nach Absprache mit der Sektion Jagd und Fischerei konkretisiert und ausgearbeitet. Erst danach müssen die Formalitäten erfüllt sein.